Volltext : Deutsche Konkurrenzen (1906, Bd. 20, H. 229/240)

  
 
 
   
  
 
   
  
 
   
  
  
   
      
 
  
  
 
  
  
   
  
  
 
  
  
   
  
  
  
 
  
 
  
 
 
   
 
  
   
   
   
  
   

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AR Ed N AD ar

 

Aus dem Ausschreiben.

tbewerb und bezweckt die Erlangung von

Der Wettbewerb ist ein Ideen-Wet
Leichenhalle und sonstigen Nebenräumen,

Entwurfs - Skizzen . für eine Kapelle mit
eines Hauptportales für den neu
Friedhof ist Gemeindefriedhof für sämtliche Konfessionen.
Die Kapelle soll auf der im Lageplan mit A bezeichneten Stelle, mit dem
ige nach der Hauptallee, und das Portal am Beginn dieser Hauptallee,

sowie anzulegenden parkartigen Friedhof. Der

Haupteingar
bei B, errichtet werden,
Für die Kapelle sind
Versammlungsraum zur Abhaltung der
Vorraum (Vorhalle, Windfang und Empore für

an Räumen vorzusehen:
a) I Trauerfeier, etwa 60—70 qm
gross, mit Altarraum,
etwa 20 Sänger und ein Harmonium.
Raum für den Geistlichen und die nächsten Anverwandten des Verqm
 gross, hieran
benannten Räume müssen heizbar sein.)

1 6 Zellen von mindestens 1,70: 2,75 m Grösse

D I
storbenen, etwa 15
raum. (Die unter a und
c) ı Leichenhalle, enthaltenc
für je ı Sarg.
d) ı Zelle für Scheintote, 1 Sarg fassend,
Wärter, heizbar und mit der Zelle für Scheintote

anschliessend ev. einen Klosett- 



er für den

 

e) ı Kan
in Verbindung stehend.
f) ı Sezierraum, etwa 15 qm gross, und ı hiermit in direkter Verbindung
für den Untersuchungsrichter und Protokollführer, etwa

stehender Rau
8 qm gross, yeide heizbar. zeide Räume sind so anzuordnen, dass
der Untersuchungsrichter von seinem Fische aus die Sektion beobachten

 kann.

1

Die unter c—f benannten Räume sind genügender Lüftungseinrichtung,

Den Wettbewerbern bleibt es
oder in ebenerdig

mit
Sezierraum auch mit Entwässerung zu versehen
lle nebst Zubehör im Kellergeschoss
Im ersteren Falle ist Sic unmittelbar von aussen
inen Aufzug zur Befor

r
überlassen, die Leichen!

belegenen Anbauten unter ubringen.
derung der Särge mit dem

 

zugänglich zu machen un durch
Versammlungsraum zu verbinden.

Der Aufgang zur Empore kann unmittelbar ler vom Vorraum aus

von aussen ©
gewählt werden.
Der Grundriss des Versammlungsraumes ist so
Nischen zur Aufstellung von

zu wählen ’ dass sich darin
Aschenurnen

später einzelne Wandflächen oder
(Columbarium) in zweckentsprechender, würdiger und geschn ackvoller Weise einrichten
 lassen
breite Einfahrt und 2 Pforten für

Das Friedhofsportal soll eine etwa 4 m
Fussgänger von je etwa 1,25 m Breite aufweisen.
Für beide Bauten bleibt die Wahl der Architekturformen und der B
den Herren Wettbewerbern überlassen, ]Jedo«c h sind für die } infahrt nebst Fussgängerbezw.
 Türen) zu wählen, und müssen Stil

aumaterialien

 
 
 

nforten schmiedeeiserne Verschlüsse (Tor

F
Material des Portales im Einklang zum Kapellenbau

und stehen

 

 

 

  
            
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