Full text: Deutsche Konkurrenzen (1910/11, Bd. 25, H. 289/300)

Bebauung der Bennigsenstraße in Hannover.” 
Inhaltsverzeichnis. 
7 1 
Seite | Kennwort | Verfasser 
1—6 Text | _- | 
Lageplan — DE 
  
  
17 I. Preis | Rondell F. Usadel, Architekt B. D. A. in Hannover. 
18—22 1. Preis | Te länger je lieber K. Siebrecht, Architekt B. D. A. in Hannover. 
23—27 3. Preis | Fluchtlinien Fritz Hübinger, Architekt in Darmstadt, Mitarbeiter Moritz 
Kleber, Architekt in Wiesbaden. 
28—31 4. Preis Aegidiensee Wilhelm Scherer, Architekt in Berlin und /iedr. Aug. v. Mörss, 
Architekt in Berlin. 
Saure Wochen Hermann Oswalt, Architekt in Dresden. 
| Sachsenross Heinz Becherer, Architekt in Berlin. 
37:—42 Le: WW. | Laves TI Hans Jooss, Architekt in Charlottenburg. 
43—48 - Stadtbild Bruno Seyfarth, Architekt in Kaiserslautern, 
49—54 — Grosszügig Karl Hubert Ross, Architekt B.-D. A. in Hannover. 
55 Deutsch Georg Schulz und Fritz. Eichentopf, Architekten.in Berlin. 
56—57 Stadtmauer R. Rülschi, Architekt in Magdeburg, 
Patrizier häuser Fritz Schopohl, i. F. Schopohl & Steinecke, Architekt in Wil- 
mersdorf-Berlin. 
59—60 | Gezeichn. Pferd Schmidt & Lemcke, Architekten in Hannover. 
61—63 = In edlen Formen und echtem Material El Sasse, Architekt in Hannover. 
*) Vergl. -Konkurrenz- Nachrichten 1909 Mai S. 1152; 1910 Jan. S. 1194—1195; Febr. Sprechsaal S. 1195— 1196. 
Wettbewerb Rudolf v. Bennigsenstraße. 
Der schon seit Jahren geplante Wettbewerb betrifft die Bebauung der Rudolf v. Bennigsenstraße in 
Hannover, einer bedeutenden Ringstraße, durch welche die Wiesen der Aegidienmasch nach Osten gegen die 
bebaute Stadt abgeschlossen werden. 
Am Ausgangspunkt dieser Straße liegt eine Gruppe bedeutungsvoller Bauwerke, das Rathaus, Provinzial- 
museum und über den kleinen Maschpark hinaus sichtbar das Polizei-Präsidium, die Oberzolldirektion und die 
Kriegsschule. Die angrenzende Bebauung, die jetzt der R. v. Bennigsenstraße die Rückseite zukehrt, nämlich 
die der Wiesenstraße, ist drei- bis viergeschossig. Die freie Seite der R. v. Bennigsenstrasse zeigt die er- 
wähnte große Wiese mit wenig Bäumen, etwa 2!» m tiefer liegend als das Planum der bereits fertiggestellten 
Straße. Das Bild der Straße wird zurzeit begrenzt über die Wiese hinaus mit dem Blick nach dem Rathaus 
gewendet, von diesem und den anderen bereits aufgeführten monumentalen Gebäuden und von den hochragenden 
Bäumen des Bella-Vistaparks, weiter nach Süden von dem oberen gradlinigen Abschluss einer Weidenallee an 
der Leine entlang. Darüber hinaus zeigt sich die industrielle und Miethausbebauung von Linden und Ricklingen. 
” Blick nach Süden wird begrenzt zunächst durch den vorhandenen Altenbekener Bahndamm und in weiterer 
Entfernung durch die. Umgehungsbahn. Darüber hinaus werden die Höhenzüge des Deistergebirges und einig« 
andere starke Bodenerhebungen in grosser Entfernung sichtbar. Es ist geplant, diesen großzügigen Ausblick 
für die Zukunft zu erhalten. Es liegt auf der Hand, daß die Bebauung einer so bevorzugt gelegenen Straße von 
außerordentlicher Bedeutung für das Stadtbild werden muß. 
Bei dem Wettbewerbe waren daher folgende Punkte zu beachten: 
Es war Rücksicht zu nehmen auf die vorhandene monumentale Umgebung d 
Straße und es war der Anschluss zu suchen an die offene Bebauung der Planckstraß 
Einklang stehen mit der zukünftigen Ausgestaltung der Maschwiesen und mußt 
angspunktes der 
uung mußte im 
ausreichenden 
Hintergrund abgeben für den dauernd zı haltenden Ausblick in das sich weit haltsbild. Ferner 
war zu berücksichtigen, daß man dies aße diejenige Ausgestaltung gab, mgebung Rechnung 
2 ? kam 
Deutsche Konkurrenzen. XV. I left 292. 
 
	        

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