Full text: Deutsche Konkurrenzen (1910/11, Bd. 25, H. 289/300)

     
   
    
   
   
     
    
   
   
    
   
   
    
  
  
   
    
     
       
  
    
    
   
  
    
    
    
      
    
  
  
  
  
  
  
  
  
  
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Die hiernach in engster Wahl verbleibenden Entwürfe wurden nochmals 
hierbei wurden endgültig die Entwürfe Nr. 17 mit dem Kennwort „Laves I“, Nr: 
Wochen“, Nr. 28 mit dem Kennwort „Einheit“, Nr. 30 mit dem Kennwort „gez. Sachsenroß im Kreis“ weiter 
gemeinschaftlich geprüft und 
27 mit dem Kennwort „Saure 
ausgeschieden. 
Hiernach verblieben für die Preisverteilung die 4 Entwürfe Nr. 10 mit dem Kennwort „Rondell“, 
Nr. 13 mit dem Kennwort „Je länger je lieber“, Nr. 16 mit dem Kennwort „Aegidiensee“, Nr. 22 mit dem Kenn- 
wort „Fluchtlinie“. 
Das Preisgericht beschloß einstimmig, 2 erste Preise von je 5000 Mk. den Entwürfen Nr. 10 
Nr. 13 zuzuerteilen, den 3. Preis von 3000 Mk. dem Entwurf Nr. 22 und einen 4. Preis von 2000 Mk. 
Entwurf Nr. 16. 
und 
dem 
Ferner beschloß das Preisgericht, die Entwürfe Nr. 27 und 30 zum Preise von je 1000 Mk. anzukaufen. 
Die Eröffnung der Briefumschläge ergab als Verfasser von: 
Nr. 10 den Architekten Fritz Usadel-Hannover (ein erster Preis). 
». 43° ” K. Siebrecht-Hannover (ein erster Preis). 
nn 16, a Wilhelm Scherer-Berlin und Friedrich August v. Mörß-Berlin (ein vierter Preis). 
» 22 ”» Fritz Hübinger-Darmstadt, Mitarbeiter Architekt Moritz Kleber-Wiesbaden (der dritte Preis). 
». 27. 9 Hermann Oswald-Dresden (angekauft). 
» 0 » Heinz Becherer-Berlin (angekauft). 
Die Prüfung der in engster Wahl verbliebenen Entwürfe ergab folgendes: 
Entwurf 10: „Rondell“. 
Die Gesamtaufgabe, einen einheitlichen Straßenzug mit wirkungsvollen 
Unterbrechungen zu schaffen, 
ist dem Verfasser gut gelungen. 
Außer dem von ihm als Kulminationspunkt bezeichneten Platz vor der Geibel 
straße ist noch eine weitere Unterbrechung des einförmigen Linie 
schieben der Fronten zwischen der Straße „Auf dem Emmerberge“ und der verlängerten Hermannstraße 
sehen. Die Geschlossenheit dieses Platzbildes wird durch die 
mit Terrassen und Treppen- und Brunnenanlagen noch erhöht. 
sowie die künstlerische Behandlung der ! 
nzuges durch Zusammenfassen und Zurück- 
vorge 
nach der Masch zu vorgelagerte Kaffeehausanlage 
Hierbei ist die feine Abstufung in den Baumaßen 
Matzfläche besonders lobend zu erwähnen. 
Entwurf 13: „Je länger je lieber“, 
Der Entwurf schließt sich im allgemeinen den gegebenen Straßenlinien an. Nur an der Einn ing 
der Geibelstrasse wird in einfacher großzügiger Weise ein diesen wichtigen Kreuzung 
gspunkt besonde:s b 
tonender wirkungsvoller Schmuckplatz geschaffen. Besondere Anerkennung verdient auch die Einmündung der 
Straße „Auf dem Emmerberge“, 
Ebenso ist der Vorschlag eines energischen Straßenabschlusses am Südende 
der Bennigsenstraße anzuerkennen, wenn auch die architektonische Ausbildung des Punktes Kkraftvoller hätte 
gestaltet werden können. Die Fassaden zeigen einen einheitlichen, der Bestimmung der Gebäude entsprechenden 
Charakter. An einzelnen Stellen hätte durch Zusammenfassen noch mehr Geschlossenheit erzielt werden können. 
Die baupolizeilichen Bestimmungen sind nicht überall befolgt, jedoch macht dieses die Durchführung des Pro- 
jektes für das Straßenbild nicht unmöglich, 
Entwurf 16: „Aegidiensee.“ 
Der Entwurf stellt eine ideale Lösung dar, die sich wohl nicht ohne weiteres zur Ausführung bringen 
ließe, aber eine Reihe von beachtenswerten Vorschlägen bietet. Als sol sind zu bezeichnen der monumentale 
Abschluß des Straßenzuges jenseits der Einmündung der Geibelstraße, £ ß der flaue Knick im Zuge der 
benutzten Straße verschwindet, sowie ferner die wirkungsvolle Unterbre ıg der Straßenflucht zwischen 
Simsonstraße und der Straße „Auf dem Emmerberge“. Die Fassaden wirken an einzelnen Stellen etwas nüchtern, 
zeigen SONst aber einen großen Zug. 
 
	        

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