Full text: Deutsche Konkurrenzen (1910/11, Bd. 25, H. 289/300)

Entwurf 17: „Laves I“. 
Die Aufgabe ist grosszügig aufgefasst, aber in der Einzelausbildung nicht überall glücklich, Das weit- 
ende Öffnen des Baublocks IV würde in Wirklichkeit nicht der Darstellung entsprechen, da die Höfe nicht 
zenügend Tiefe zur Schaffung großer Parkanlagen bieten. Der Portikus an der Geibelstraße ist architektonisch 
nicht entsprechend durchgebildet. 
Entwurf 22: „Fluchtlinie“. 
Die Arbeit ist mit großem Fleiß bis ins Einzelne durchgeführt. Trotz etwas nüchterner Auffassung ist 
die geschickte Massenverteilung in den Fassaden anzuerkennen. Der Platz an der Geibelstraße zeigt gute 
Verhältnisse und . einfache, aber wirkungsvolle Durchbildung. Die geschickten Grundrißlösungen, bei denen 
Verfasser bestrebt war, überall gut beleuchtete Flure zu schaffen, verdienen besonderes Lob. Das kräftige 
Relief der Straßenwandung ist an manchen Stellen nur auf Kosten guter Beleuchtung erreicht. 
Entwurf 27: „Saure Wochen.“ 
Im allgemeinen ist die Anlage gut im Relief und in der Massenverteilung, weniger glücklich ist die 
Lösung des Platzes vor der Geibelstraße. Die Architektur ist einheitlich und trifft den Wohnhatscharakter. 
Entwurf 28: „Einheit“. 
Die Fassaden zeigen eine selbständige Auffassung, wenn auch manche Einzelheiten wenig ansprechen. 
Mit geringen Mitteln ist eine glückliche Lösung des Geibelplatzes erreicht. Wie weit die Aufgabe praktisch 
durchführbar ist, 1äßt sich aus den gegebenen Grundrißskizzen nicht genügend beurteilen. 
Entwurf 30: „Sachsenroß im Kreis“. 
Eine monumental aufgefaßte Lösung der Aufgabe, die aber auf das praktische Bedürfnis zu wenig 
icksicht nimmt und den Charakter der Wohnhäuser nicht an allen Stellen ausreichend berücksichtigt. Die auf 
e ganze Länge der Bennigsenstraße durchgeführten Kolonnaden mit Terrassen sind nicht ausführbar. 
 
	        

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