Volltext: Deutsche Konkurrenzen (1910/11, Bd. 25, H. 289/300)

  
  
  
  
   
    
   
   
  
  
  
  
    
  
  
  
  
     
   
  
  
  
   
   
   
  
    
  
     
     
Aus dem Ausschreiben. 
Für die Anfertigung von Skizzen zum Neubau eines Geschäftshauses für die 
Sparkasse des Kreises Moers wird ein allgemeiner Wettbewerb eröffnet. 
Die Entwürfe sind bis zum 15. September 1910 einzureichen. 
Es werden folgende Zeichnungen und Schriftstücke verlangt: 
a) Lageplan ı : 500. 
b) Die Grundrisse sämtlicher Geschosse ı : 200. 
c) Strassen- und Hofansichten ı: 100. 
d) Die hauptsächlichen Durchschnitte ı : 200. 
e) Perspektive Ansicht von Punkt A des Lageplanes aus. 
f) Ein prüfbarer Kostenüberschlag‘ mit übersichtlicher Baubeschreibung. 
Das Preisgericht hat bei der Beurteilung mit zu berücksichtigen, ob der Ent 
gebenen Kosten ausführbar ist. Die Bausumme soll 100000 — 120000 Mk. 
wurf für die ange 
betragen, jedoch letzte Summe nicht übersteigen. Das Preisgericht behält sich di 
Entschliessung darüber vor, ob es einen der preisgekrönten Entwürfe, nötigenfalls mit 
Änderungen zur Ausführung empfehlen wird, ebenso, ob und unter welchen Bedingungen 
der Entwurfsverfasser mit der künstlerischen Leitung des Baues betraut werden soll. 
Das Gebäude soll ausschliesslich den Geschäftszwecken der Kreissparkasse 
dienen und zugleich eine Wohnung für den Sparkassenrendanten enthalten In der 
ig 
Projektierung der Anlage ist eine spätere zweckmässige Erweiterung der Geschäftsräume 
vorzusehen. Ferner ist auf eine spätere eventl. geschlossene Bebauung (mit. erforder- 
lichem Hofraum) des ganzen Grundstücks Rücksicht zu nehmen. 
Der Bauplatz ist das im Lageplan mit No. - !451_ bezeichnete Eckgrundstück. 
30 etc. 
Als Hauptverkehrsstrasse dürfte die Hombergerstrasse in Betracht kommen. Dem Be- 
werber wird anheim gegeben, die im Lageplan projektierte Fluchtlinie a — b, falls es 
dem Architekten zweckmässig erscheint, etwas zurück zu legen. Der nicht zu bebauende 
Teil des Grundstücks ist vorwiegend an der Augustastrasse frei zu lassen. 
Städtische Kanalisationsanlage, sowie Gas- und Wasserleitung sind vorhanden. 
Das Gebäude soll Keller-, erhöhtes Erd-, Ober- und zum Teil ausgebautes 
Dachgeschoss erhalten, (s. d. Dachgeschoss) und sind hier folgende Räume unterzu 
bringen. 
  
  
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