Full text: Deutsche Konkurrenzen (1896, Bd. 6, H. 61/72)

Evang. Diakonissen- und Krankenhaus 
zu Freiburg i. B. 
Ausschreiben. 
Die für die Pläne angegebenen Mafsstäbe sind genau einzuhalten 
und die Zeichnungen selbst in einfacher Darstellung zu behandeln; 
nicht verlangte Planbeilagen bleiben bei der Beurteilung unberücksichtigt. 
Für die überschlägliche Kostenberechnung des Hauptgebäudes 
und der etwa dazu projektierten Anbauten oder Nebengebäude ist 
der kubische Inhalt, gemessen von äusserer Terrainhöhe bis Haupt- 
gesimsoberkante, mafsgebend, unter angemessenem Zuschlag etwaiger 
Aufbauten. Als Einheitspreis pro cbm umbauten Raumes ist der 
Betrag von 17 Mk. zu Grunde zu legen. Entwürfe, welche zur 
Ausführung die Summe von 300000 Mk. (nach der Ansicht der 
Preisrichter) überschreiten, bleiben von der Preiserteilung ausgeschlossen, 
Im übrigen sollen die von dem Verband deutscher Architekten 
und Ingenieur-Vereine aufgestellten Grundsätze für das Verfahren 
bei öffentlichen Konkurrenzen mafsgebend sein. 
Die preisgekrönten, bezw. angekauften Entwürfe gehen in das 
Eigentum des Vereines über; das Publikationsrecht bleibt aber den 
Verfassern vorbehalten. Die Konkurrenten verpflichten sich, nicht 
prämiierte Entwürfe dem Verein zum Preise von je 500 Mk. käuflich 
zu unbeschränktem Eigentum abzutreten und alle Entwürfe für 
ca. I4 Tage zu einer öffentlichen Ausstellung zur Verfügung zu stellen. 
Für die Bauausführung behält sich der Verein freie Hand vor, 
wird übrigens, wenn irgend möglich, den Verfasser des zur Aus- 
führung gewählten Entwurfs mit Ausarbeitung der definitiven Pläne 
betrauen. 
Die Diakonissenanstalt soll auf dem in beigegebenem Lageplan 
näher bezeichneten Grundstück errichtet werden, wobei die Disposition 
so zu treffen ist, dass zunächst nur das Hauptgebäude und als 
Nebengebäude die Waschanstalt gebaut werden können und für 
spätere Erweiterung der Anstalt Gelegenheit geboten wird. 
Der Bauplatz ist als eben anzusehen und zwar in der Höhe 
aller umgebenden Strassen; der Baugrund ist ein normaler. 
Das Hauptgebäude soll im nördlichen Teile des Grundstücks, 
etwa parallel zur Hauptstrasse mit der Längenausdehnung von Ost 
nach West errichtet werden. 
Dasselbe soll von den benachbarten Strassen in angemessener 
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