Full text: Deutsche Konkurrenzen (1896, Bd. 6, H. 61/72)

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Ausschreiben. 
A. Allgemeine Bestimmungen. 
Die Entwürfe nebst den Kostenüberschlägen müssen spätestens 
bis zum I. April 1896 an den Vorsitzenden des Synagogen -Vorstandes, 
Herrn Adolph Elias in Dortmund, eingeliefert sein. 
Jeder Mitbewerber hat zu liefern: 
a) einen Lageplan im Mafsstabe von I: 500; 
b) Ansichten der West-, Ost- und Süd-Front, Grundrisse und Schnitte 
im Mafsstabe von I: 150; 
c) ein einfach dargestelltes Schaubild der Synagoge. 
Für die Gesamt- Ausführung einschliesslich innerer Ausstattung, 
Heizungs-, Beleuchtungs-, Wasserleitungs-, Entwässerungs - Anlagen, 
Herstellung des nicht bebauten Platzes inklusive Anschüttungen, 
Pflasterung, Pflanzungen und Entwässerung steht die Bausumme von 
350000 Mark zur Verfügung, welche keinesfalls überschritten werden 
darf und deren Innehaltung eine Hauptbedingung für die 
Preis-Erteilung ist. Die Einhaltung dieser Bausumme ist durch 
einen leicht zu prüfenden Kosten-VUeberschlag nach []m bebauter 
Grundfläche und nach cbm umbauten Raumes, gemessen von Keller- 
sohle bis Hauptgesims, sowie durch Angabe je eines Pauschquantums 
für die vorstehend aufgeführten Nebenanlagen etc. nachzuweisen, 
Das Preisgericht trifft die Entscheidung über die eingegangenen 
Arbeiten und besteht aus den Herren: ZXlias, Vorsteher der Syna- 
gogen-Gemeinde zu Dortmund; ZXnde, Geheimer Regierungs- Rat 
und Professor zu Berlin; Freund, Vorsteher der Synagogen-Gemeinde 
zu Dortmund; Kullrich, Stadt- Bauinspektor zu Dortmund; Marx, 
Stadt-Baurat zu Dortmund; Persius, Geheimer Ober-Regierungs-Rat 
zu Berlin; Wolf, Vorsteher der Repräsentanten - Versammlung zu 
Dortmund, 
Für diejenigen drei Entwürfe, welche den Bestimmungen am 
besten entsprechen und für die Ausführung am geeignetsten befunden 
worden sind, werden folgende Preise festgesetzt: 
Ein erster Preis von 5000 Mark. 
Ein zweiter Preis von 3000 Mark. 
Ein dritter Preis von 1500 Mark. 
Ausserdem kann der Vorstand auf Vorschlag des Preisgerichts jeden 
der nicht preisgekrönten Entwürfe für 500 Mark erwerben. 
Die preisgekrönten oder angekauften Entwürfe gehen in das 
Eigentum der Synagogen- Gemeinde über, 
  
 
	        

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