Full text: Deutsche Konkurrenzen (1896, Bd. 6, H. 61/72)

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sind. Ausserdem ist ein besonderer Zugang wünschenswert, damit 
der Haupteingang nicht als solcher allein benutzt werden muss. 
8. Ueberdeckte und möglichst geschützt liegende geräumige 
Veranden sind vor der Front und an einer Längsseite des Gebäudes 
| vorzusehen. 
| 9. Die erforderlichen Büffetts, Küche, Spülküche und Anrichte- 
räume sowie Speiseaufzüge. 
Die Kücheneinrichtung ist derartig anzuordnen, dass für etwa 
300 Personen gekocht werden kann. 
Es wird Wert auf geräumige, bequem und zweckmäfsig liegende 
Büffetts gelegt, welche ausserdem in direkter Verbindung mit Küche 
und Keller stehen müssen. 
Zu berücksichtigen ist für den Sommerbetrieb die Anlage eines 
Büffetts nach dem Garten. 
10. Wohnung für den Kastellan, bestehend aus 5 Zimmern, 
ausserdem Schlafräume für das aus 6 Personen bestehende Dienst- 
  
  
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ı1. Ein Raum für die Kartenausgabe ist in der Vorhalle an- 
zuordnen. 
Die Ausführung der Gebäulichkeiten soll einfach, aber würdig 
und gefällig, mit massiven Wänden im Aeusseren und Inneren sein. 
‚Die Gesamtbaukosten dürfen die Summe von Mark 300 000 
unter keinen Umständen überschreiten. 
Bei gleichem architektonischen Werte erhält der wohlfeilere Ent- 
wurf den Vorzug. 
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Aus den Verhandlungen des Preisgerichts. 
Anwesend waren nachstehend verzeichnete Herren des Preisrichter- 
kollegiums: Königlicher Baurat und Beigeordneter Stübben, Köln 
a. Rh.; Professor H. Stier, Hannover; Stadtbaumeister Nath, Hagen; 
Oberbürgermeister Prentzel, Hagen; Fabrikbesitzer W. Altenloh, Hagen. 
Es waren 20 Arbeiten rechtzeitig eingeliefert worden. 
Nach einer ersten Prüfung und Besprechung aller Entwürfe 
wurden 12 derselben von der weiteren Beurteilung ausgeschieden, | 
weil dieselben teils erhebliche Verstösse gegen das Programm, teils | 
grosse Mängel in der Grundrissanordnung, teils eine ungenügende | 
Ausbildung in der architektonischen Anordnung aufwiesen. Als auf- 
fallend muss dabei hervorgehoben werden, dass viele Bewerber auf 
die eigenartige Terraingestaltung wenig oder gar keine Rücksicht ge- 
nommen haben. 3 
Es blieben hiernach zur weiteren Prüfung folgende 8 Entwürfe | 
übrig: „Für Tanz und Spiel‘; *) „Dem Terrain angepasst‘; „Hin- 
gebaut‘; 4%) iS 11°; Glück auf (Variante); „Usut publico‘“; 
„Gunther“; „Theorie und Praxis“, 
. (Es folgt hier im Protokoll eine Besprechung dieser 8 Entwürfe, 
die wir jedoch aus Raummangel nicht zum Abdruck bringen können, 
Die Herausgeber.) 
  
  
  
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*) Verf, Paul Dietzsch-Witten. 
**) Verf. Puttfarcken & Janda-Hamburg.
	        

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