Title:
Deutsche Konkurrenzen
Creator:
Neumeister, Albert Häberle, Ernst
Shelfmark:
XIX/493.4-2,1893
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1554189511460_2_1893/219/
  
Lageplan. 
Wettbewerb für ein städtisches Gymnasium in Frankfurt a. M. 
Programm. 
ı. Für den Neubau ist in erster Linie das, in beigefügtem Lageplan mit I bezeich - 
nete, an der neuen städtischen Promenade belegene Grundstück bestimmt. Sollten 
jedoch dem Entwurfe auf diesem Platze für die zweckmäfsige Unterbringung der 
Lehrräume wesentliche Schwierigkeiten entgegentreten, SO kann auch das mit II 
bezeichnete Grundstück verwendet werden. Nicht erhebliche Abänderungen der 
Begrenzung dieser zwei Plätze können, insofern sie für die zweckmäfsige Anord- 
nung der Gebäude als notwendig zu erachten sind, mit besonderer Begründung in 
Vorschlag gebracht werden. Von dem Schulhofe ist ein Turnplatz abzutrennen, 
der von den Klassenzimmern soweit entfernt liegen muss, dass der Schulunterricht 
ungestört bleibt. 
. Die Aula ist innerhalb des Schulhauses oder in unmittelbarem Anschluss an 
Jetzteres anzuordnen. Die Turnhalle ist mit dem Schulhause‘ unmittelbar oder 
mindestens durch einen bedeckten Gang in Verbindung Zu setzen; ‚sie muss einen 
Ausgang nach dem Turm- oder Spielplatz haben. Es bleibt freigestellt, die Aula 
mit der Turnhalle als Untergeschoss zu einem besonderen Gebäude zu vereinigen, 
das mit dem Schulhause durch ein Treppenhaus verbunden ist. Die Bedürfnis- 
anstalten für Lehrer, Schüler, Pedell und Heizer müssen ausserhalb des Schul- 
hauses liegen, jedoch durch bedeckte, möglichst kurze Verbindungsgänge erreichbar 
sein.” Die Aborte — je einer für jede Klasse — und die Pissoirs für die Schüler sind 
für die älteren und jüngeren Schüler örtlich in zwei Gruppen zu teilen und vom 
Schulhofe aus gleichfalls zugänglich zu machen. Stehen die Bedürfnisanstalten der 
Lehrer und Hausbeamten mit denen der Schüler in Verbindung, SO ist für letztere 
ein getrennter Eirgang erforderlich. Die Dienstwohnungen für Direktor und Pedell 
sollen in einem getrennt stehenden Gebäude ihren Platz finden. Der Grundriss des 
Schulhauses soll gute Erhellung, leichte Durchlüftung der Korridore und Treppen, 
UVebersichtlichkeit und bequeme Zügänglichkeit zu den Nutzräumen gewährleisten ; 
es sind zwei Treppen vorzusehen, deren eine als Nebentreppe ausgebildet werden 
kann. Die Korridore und Flure im Schulhause müssen soviel Raum bieten, dass 
die Schüler der an den betreffenden. Korridor oder Flur anstossenden Klassen- 
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