Full text: Niederschrift der Grundordnungsversammlung, 9. Sitzung (1968/9)

2er stellvertretende Vorsitzende, Herr Blenke, eröffnet die 
Sitzung. Er gibt bekannt, daß die Fakultät III Herrn Prof. Zoller 
mit sofortiger Wirkung zum Prodekan gewählt habe. Herr Zoller ist 
daher (an Stelle von Herrn Schulze) Mitglied der GOV geworden. 
Auf Vorschlag von Herrn Blenke wird Herr Bach durch Akklämation 
zum Verhandlungsleiter gewählt. 
Die Tagesordnung wurde in der vorliegenden Fassung genehmigt 
(Punkt 2 wurde eingefügt). 
Punkt 1 der Tagesordnung: Die Nie“erschrift über die 7. Sitzung 
der GOV wird genehmigt. 
Auf Wunsch von Herrn Barner verliest Herr Blenke einen Brief von 
Herrn Prof. Knödel an den Rektor, in dem zu einem Schreiben von 
Herrn Prof. Argyris an den Rektor - betreff Fachbereich Computerwis- 
senschaft - kritisch Stellung genommen wird. 
Tagesordnung Punkt_2: Bericht der Ausschüsse 
Für. den Novellierungsausschuß berichtet zunächst Herr Springer. 
Er habe vom 9.-12.1.1969 getagt. Außer ihm hätten noch teilgenommen 
die Herren: Hunken, Wagner, Kammerer, Bertram, Hofmann und Hinkel. 
Er gibt Erläuterungen zu dem in Anlage 1 wiedergegebenen Problemkreis 
'Strukturfragen der Universität‘. 
Diskutiert wird anschließend insbesondere die angeregte Umwandlung 
des Verwaltungsrats in eine beschließende Senatskommission, da dieser 
zu wenig kontrolliert werden könne - Herr Stute weist dagegen auf $ 12 
Abs. 4 HSchG hin (Wahl der Mitglieder durch den Senat)-sowie die Zu- 
sammensetzung des Senats (kein Stimmrecht der Dekane, da der Senat 
sonst zu groß werde). 
Herr Bertram berichtet über den Problemkreis “Staat und Univ- 
(vgl. Anlage 2). 
In der Diskussion kommt insbesondere die vorgesehene Tarifhoheit 
zur Sprache: Herr Kammerer: die Universität sollte selbst Tarifpartner 
sein, um - künftig in den Tarifkommissionen vertreten - für die Ange- 
stellten und Arbeiter bessere Tarife aushandeln zu können (vgl. Sonder 
tarif für die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Max-Planck-Institute) 
Zum Globalhaushalt, Autonomie der Hochschule fragt Herr Nitschke: ist 
dies wirklich im Interesse der Hochschule? Er befürchte eine Provinzis 
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