Full text: Niederschrift der Grundordnungsversammlung, 10. Sitzung (1969/10)

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men und. 1 Stimmenthaltung)-. 
Beim letzten Satz wird erörtert, was unter 'prüfen'‘ zu verstehen 
ist. Für Beibehaltung des letzten Satzes sprechen sich aus: 15 
bei 8 Gegenstimmen und 2 Stimmenthaltungen. 
Zu Abs, 4: 
Insbesondere Herr Böcker spricht sich dagegen aus, die Kandidat%en 
der Hochschulöffentlichkeit vorzustellen: Eine Konkurrenz der mög- 
lichen Rektoren vor einem Gremium, das nicht wahlberechtigt sei; 
ebenso Herr Lambert: es wäre bedauerlich, wenn ein befähigter Kan- 
didat wege der Öffentlichkeit, etwa durch Ungeschicklichkeit oder 
durch Sensation, ausscheiden würde. Herr Stute: man habe damals noch 
eine andere Vorstellung von der Hochschulöffentlichkeit gehabt. 
Inzwischen habe sich herausgestellt, daß die breite Öffentlichkeit 
ohnehin nicht interessiert sei. Herr Bertram hierzu: die Hearing‘'s 
bieten keinen Maßstab. Der Vorsitzende: Vorstellung hochschulöffent- 
lich, aber ohne Rederecht. 
Herr Wagner meint, auch die Vorstellung sollte schon hochschulöffent- 
lich sein, denn man sollte rechtzeitig erfahren können, welche hoch- 
schulpolitischen Vorstellungen der Kandidat habe. 
Herr Pick schlägt folgende Formulierung vor: Die Kandidaten stellen 
sich dem Großen Senat (hochschulöffentlich). vor. 
Ein Gegenantrag von Herrn Springer: Die Kandidaten stellen sich der 
Hochschulöffentlichkeit vor, wird abgelehnt (dafür 8 bei 12 Gegen- 
stimmen und 3 Stimmenthaltungen). 
Der Antrag von Herrn Pick wird angenommen: Die Kandidaten stellen 
sich dem Großen Senat vor (dafür 20 ohne Gegenstimmen bei 3 Stimm- 
enthaltungen). 
Herr Wagner: Er hätte es vorgezogen, wenn den Zuhörern auch ein Re- 
derecht: eingeräumt würde. Hierzu Herr Kammerer: dies könne der Gro- 
ße Senat von Fall zu Fall beschließen. ; 
Es wird erörtert, ob bei der Wahl mindestens 2 Vorschläge vorliegen 
müssen. Herr Hunken meint, einer müsse reichen und beantragt folgen- 
de Formulierung: Werden keine Wahlvorschläge eingereicht, so hat der 
Nominierungsausschuß einen eigenen Vorschlag vorzulegen.
	        

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