Full text: Statuten für die Studierenden des k. Polytechnikums zu Stuttgart (1885)

  
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Einſeßzung in den Genuß des Stipendiums erfolgt auf den 
1. März jeden Jahres. 
IV. Zu Reichung von Reiſeunterſtüt ungen an ge- 
ſittete, begabte und minder bemittelte Zöglinge des Polytechni- 
kums ist von dem verſtorbenen Privatier Friedrich Federer 
und deſſen gleichfalls verſtorbener Chegattin, Eugenie geb. 
Grammont, eine in Verwaltung der Armenkaſtenpflege Stutt- 
gart befindliche Stiftung errichtet worden. Eine solche Reiſe- 
unterstützung soll nicht unter dem Betrage von 342 M 86 Y) 
(200 Gulden) auf ein Jahr oder auf mehrere Jahre, jedoch 
nicht auf mehr als drei Jahre, gegeben werden. Die Reichung 
auf mehrere Jahre wäre in der Regel gleich anfangs zu be- 
ſchließen und dem Zögling hievon Eröffnung zu machen, damit 
er seine Einrichtungen darnach treffen kann. Damit ſoll jedoch 
nicht ausgeſchloſſen ſein, daß einem Zögling, dem die Unter- 
stützung auf ein Jahr verwilligt worden iſt, dieſelbe auch in 
den nächstfolgenden Jahren wiedergegeben werde. Die Beſchluß- 
nahme über die Reichung von Reiſeuntersſtütungen steht dem 
Stiftungsrat in Stuttgart zu, welcher ſich darüber jedesmal 
mit dem Lehrerkonvent des Polytechnikums ins Einvernehmen 
ſetzen wird, ohne an ſeine Vorſchläge gebunden zu Jein. 
Der Termin für die Bewerbung um eine ſolche Reiſeunter- 
stützung wird jedes Jahr am ſchwarzen Brett bekannt gemacht. 
Preise. 
Für entſprechende Löſung einer zum Zwecke der Preis- 
bewerbung gestellten Aufgabe — Preisaufgabe ~ werden 
an ſämtlichen Fachſchulen alljährlich Preiſe, beſtehend in 
einer goldenen Medaille im Wert von 200 , und Be- 
lo b ungen zuerkannt. Die mit einem Preiſe gekrönten Arbeiten 
sind der Anstalt als Eigentum zu überlaſſjen. Das Nähere 
über die Zuteilung der Preiſe und Belobungen iſt durch ein 
beſonderes Statut festgestellt. 
 
	        

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