Volltext: Bauordnung vom 28. Juli 1910

      
  
  
  
     
     
     
    
     
     
  
  
  
  
  
  
  
  
386 Verf., betr. Einrichtung und Betrieb von Aufzügen. 
ſchlagen. 
§ 20. 
Bezeichnung des Fahrſtuhls. 
An der Außenseite jeder Fahrſchachttüre und im 
Innern des Fahrkorbes muß ſich ein Schild befinden, 
das in deutlich lesbarer Schrift das Wort „Personen- 
aufzug“ bezw. „Warenaufzug mit Führerbegleitung" 
sowie die einſchließlich des Gewichtes des Jührers zu- 
lässige Belaſtung in Kilogramm, die Zahl der Per- 
sonen, die gleichzeitig befördert werden dürfen, und die 
Vorſchrift, daß der Fahrſtuhl nur in Begleitung eines 
Führers benutzt werden darf, enthält (vergl. Ausnahme 
in § 32 Abſ. 3). Als Gewicht einer Perſon ſind 75kg 
anzunehmen. 
§ 21. 
Ausnahmen. 
Bremsfahrſtühle in kleinen Getreidemühlen können 
auch dann, wenn auf ihnen ein Führer mitfahren darf, 
wie Warenfahrsſtühle eingerichtet werden mit der Maß- 
gabe, daß mindestens die Versſchlüſſe der unterſten und 
der oberſten Ladestelle (Entladestellen) von der Fahr- 
korbbewegung abhängig sein müſſen. In Zwiſchen- 
geſchoſsſen sind die Ladeöffnungen wenigstens mit 
Schranken und Warnungstafeln zu versſehen, die das 
Öffnen der Schranken verbieten, wenn nicht der Fahr- 
korb vor der Ladeöffnung hält. 
  
   
    
betätigt werden kann. Im Innern des Jahrkorbes iſt : 
ein deutlicher Hinweis auf dieſe Einrichtung anuu. 
  
 
	        

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