Zum SGeleit!
Die Sechnijhe Hochfhule Stuttgart feiert im Mai diefes
Sahres ihr 100jähriges Jubiläum.
An diefem LebensabfHnitt fieht ih Die Hochfchuke
gleichzeitig am Snde einer Sntwickungsperiode und DDr
große Pläne und Aufgaben geftellt. Sie hält eine grund
fegenb neue Anlage für notwendig, um den großen Ans
forderungen in Lehre und Forfhung au in Zufunft ges
recht werden zu Können, die Die Zeit und ihıe WifjenjHaft
an fie fiellen. Sie hofft, Daß Die bverftändnisdolle Unter»
ftügung aller maßgebenden und intereffierten Stellen und
Rreife, Der fie fich erfreut, ihr die Löjung ihrer wachjen»
den Aufgaben ermöglidhen wird.
Sn die 50 Iahre, die feit dem Iebten feftlidhen Jubiläum
vergangen find, fallen ganz ungeheuerliche Umwälzungen,
die den einzelnen wie die Gemeinfchaft dor neue SIatjachen
und neue Fragen ftellen und tief in das gefamte äußere
und innere Leben eingreifen.
Sin neues Gejhlecht füllt unjere HochfdHulen, das, in
[on völlig veränderten Berhältniffen aufgetwachjen, ans
derg den Dingen gegenüberftehen muß als wir älteren, Die
einen großen Seil der Sntwiclung miterlebt Haben. Um 10
notwendiger ift Zujammenftehen und Zufjammenwirkfen don
Studierenden und Dozenten. Sind wir Lehrer fafjt mit Der
ftärfften technijden Sntwidlung aufgewachjen, fo ftehen
die Studierenden mit dem Beginn ihHıer Laufbahn an
einem Höhepunkt diefes Werhens, der vielen Zeichen nah
der AbfchHnitt einer erften SpohHe der. TedHnik fein Fönnte.
Die Technik ift der größte Mactfaktor in unjerer Gegen»=wart
und geradezu ihr Schikfal. Db Ddiefes Schifal der
Zukunft erfreulich fein wird, aufwärts weifend und gqütig,
pder Iaftend, fejjelnd und grauendoll, Hängt von den Mens
fen ab und don ihrer Sinftellung, und in erfter Linie don
denen, die Heute jung find.