Full text: Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten

  
  
  
  
  
  
  
  
  
RE ED 
  
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man zuvor den Fehler des Index in Rechnung 
gebracht hat. z 
Wenn man eine Sonnenhöhe messen will, 
so muf man vorher die gefärbten Gläser vor- 
schieben; zwey auf jeder Seite blenden die 
Sonne schon genug. Ich lasse gewöhnlich 
die mitlern weg. Hier ist es ebenfalls sehr 
vortheilhaft , die beyden Sonnenbilder nicht 
zur Bedekkung sondern zur Berührung zu 
bringen. Man bekommt alsdann die Höhe 
‘des obern oder des üntern Sonnenrandes je 
nachdem das Bild, welches von den auf den 
grofen Spiegel auffallenden Strahlen gemacht 
wird, über oder unter demjenigen sich befin- 
det, das man in dem künstlichen. Horizont 
geradezu durch die Fernröhre betrachtet, 
welches man leicht findet, wenn man sich 
hiezt. eine Figur zeichnet und sich erinnert, 
dafs die Fernröhre des Sextanten astrono- 
misch ist *). ; 
S- 79. 
Aus der Theorie des Sextanten erhellet, 
dafs, wenn man die Bilder einmal zur Berüh- 
rung gebracht hat, sie sich auch noch berüh- 
ren, wenn man den Sextanten so bewegt, 
dafs seine Ebene immer in der Ebene der bey- 
den Gegenstände, zwischen welchen man 
Winkel milfst, und des Auges, also. hier in 
einer 
*) Wenn man beyde Bilder durch einerley Gläser blen- 
det, so lassen sie sich. nicht leicht von einander un- 
terscheiden. Man darf aber .nur die Hand vor den 
grofsen Spiegel halten, so”wird das davon herkom- 
kommende Bild verschwinden. 
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