Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten
Creator:
Bohnenberger, Johann Gottlieb Friedrich von
Shelfmark:
1G 2912
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1568626070802/238/
  
  
  
  
  
  
Brett absteht, so kann man die Zeiten beob: 
ten, da der Schatten des Verticalfadens , der 
in dem Sonnenbild sehr scharf erscheint, die 
Ränder der Sonne berührt. 
Die Lage der Mittagslinie mufs man vor- 
her beynahe kennen. In dieser Absicht darf 
man nur einen Faden mit einem Gewicht an 
dem Fenster aufhängen, und die Lage seines 
Schattens beobachten, wenn die Sonne cul- 
minirt, welches man leicht wissen kann, wenn 
man die Uhr berichtigt hat. ' Ist nun der Gno- 
mon aufgerichtet, so nimmt man correspon- 
_— 
dirende Höhen, und beobachtet auch die Zeit | 
der Culmination der Sonne anı dem Gnomon, | 
so findet man aus dem Unterschied der aus | 
correspondirenden Sonnenhöhen und aus der | 
Beobachtung an dem Gnomon gefundenen 
Zeiten der Culmination der Sonne den Fehler 
des Gnomons, den man leicht vermittelst der | 
Schraube, über welche der Silberfaden her- | 
abhängt, verbessern kann. 
SS. 337, 
Die Berichtigung des Gnomons zu erleich- 
tern und abzukürzen, bediente ich mich fol- 
gender Methode. Ich zählte die Anzahl der 
Schraubengänge, welche auf einen Zoll gien- 
gen, und fand 25%. Diese mit der Länge des 
ausgespanten Drats von 12,75 Fulfs verglichen 
dienten zur Bestimmung der Anzahl von Schrau- 
bengängen, welche erfordert wurden, um je- 
nen Drat um einen gegebenen Winkel zu ver- 
rüken. Da der Drat horizontal ausgespannt 
ist, so ist der Winkel, welchen‘ er mit“der 
Mit-
        

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