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Winkel DCG messen können. Denn wenn _
GF eine gerade Linie ist, so ist ACF =ECG="
dem Abstand des Gegenstands G vom Scheitel,
und BGF -DGG = seiner Höhe, und |
die Winkel ACH oder BCE gibt der eingetheilte
Gradbogen AB an. Anstatt ein beweg-Yohes
Lineal CE anzubringen, Kanne nt
den ganzen Quadranten ABC Fig. 7 bewe-8CN,
und einen seiner Halbmesser CA in die
Richtung des Lichtstrahls CG bringen, so
gibt. ein von dem Mittelpunet € herabhangendes
Loth den Abstand vom Scheitel ACF und
Höhe BCF an. Wenn nicht die Bewegung des
ganzen Werkzeugs,. die Um seinen Schwerpunct
H geschiehet ,. mit einigen Unbequemlichkeiten
verbunden wäre,‘ so scheint leztere
Art von Quadranten ; “die bey. den Franzosen
gebräuchlich ist; Vorzüge yor der ersten
englischen zu haben, weil bey dieser sowohl
in der Richtung des Halbmessers’ AG als in
der Bemerkung des Puncts, Welchen das Li.
neal. CF anzeigt, Fehler begangen werden
können, da man. bey der französischen Art
nur nachsehen darf, wörder Bleyfaden CP
hintrift, Endlich kann man dem Quadranten
auch die Lage DCE Fig. 6 geben. Diese
Art wurde von ältern Astronomen gebraucht j
jezo. zieht man die englische Einrichtung des
Quadranten den andern Vor. Das Lineal CF
heißt ‚die Alhidade,
S. 12.
Wegen der grosen Entfernung der Him:
melskörper ‚ist es gleichgültig, 0b man CF
oder
A ; z3
oder eine damit parallele Linie fh nach dem
Stern-richtet, dessen Höhe man messen will.
Ebenso kann bey dem Quadranten Fig. 7ac
die Stelle der Linie AC vertreten. Weil man
bey dem Quadranten Fig. 6 den Bleyfaden
nicht wohl am Mittelpuncet C anbringen kann,
so verlängert man den Halbmesser BC nach €
und. den Gradbogen BA nach a, hängt das
Loth.in c auf und läfst es auf einen von AC
um Aa=Cc abstehenden Punct fallen ‚so
ist auch AC vertical. Auch siehet man leicht,
dals ac Fig.,7 oder fh Fig. 6 auch außerhalb
der Ebene des Quadranten liegen können,
wenn nur diese Linien jener Ebene parallel
sind. ‚Um die. Linie fh in die Richtung: der
Linie gh bringen zu können, wurde bey. h
senkrecht auf der Ebene des Instruments ein
feiner Faden und auf diesen und fh senkrecht
ein zweyter Faden ausgespannt, der also‘ der
Ebene‘ des Quadranten parallel war. Bey
f wurde senkrecht auf fh eine Platte angebracht,
die eine kleine von der Ebene des
Quadranten eben so weit abstehende. Oef:
nung hatte, als der Durchschnitt der beyden
Fäden bey h von einander abstund. Eine
durch jene Oefnung und den Durchschnitt
beyder Fäden gezogene gerade Linie:heist die
Absehenslinie oder Visirlinie (linea collimationis)
und. ein mit dieser Vorrichtung: versehenes
Lineal ein Diopterlineal ‚dergleichen
man. noch an den gewöhnlichen Feldmessers-Instrumenten
findet.