Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten
Creator:
Bohnenberger, Johann Gottlieb Friedrich von
Shelfmark:
1G 2912
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1568626070802/347/
  
  
  
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Elemente; die Parallaxe des Monds, seine 
scheinbare Breite, die Gestalt der Erde, der 
Halbmesser der Sonne und des Monds, aus 
den astronomischen mCafeln genommen WEI 
den, deren Unrichtigkeit ‚allerdings einen 
merklichen Einfluß auf die Resultate der Rech- 
nungen haben kann, Allein Lexell *) zeig- 
te, wie man nicht allein den Einfluß, welchen. 
die Unrichtigkeit der Element®, die in der 
Rechnung als genau bekannt vorausgesezt 
werden, und folglich auch die Zuverlässigkeit 
der aus den Beobachtungen hergeleiteten 
'Schlüsse bestimmen, sondern auch den Feh- 
ler der Elemente der Rechnung durch Ver- 
bindung der Beobachtungen mit einander fin- 
den könne. Sind: also gleich die Sonnenfin- 
sternisse weit seltener, als die Finsternisse der 
Jupiterstrabanten, so_kann.man doch aus ge- 
nauen Beobachtungen einer. Sonnenfinster- 
nifs die Länge eines Orts wenigstens so genau 
bestimmen, als aus einer grofsen Anzahl der 
Verfinsterungen der Jupiterstrabanten, wOo- 
bey, wie Hell selbst, bemerkt, noch eine Un- 
gewißsheit von. 10 Sec. statt finden kann, die 
sich bey Sonnenfinsternissen selten: findet. 
SS: 177 
Bey der Beobachtung. der Sonnenfinster- 
nifs gebraucht man gefärbte Gläser; welche 
man vor dem Ocular anbringt, Ich habe ge- 
; wöhn- 
*) N. Commentarli academiae  sejentiarıım imperialis 
petropolitanas. T XV. 
. x 3 
 
        

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