Full text: Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten

  
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Sonne; nachdem man auch den Error indicis 
angebracht hat,’ der Unterschied des Azimuths 
der Sonne’ und des irdischen. Objects. Für 
den Augenblik der Beobachtung berechne 
man ‚die Abweichung ‚der Sonne, $9 kennt 
man in dem sphärischen Dreyek PZS, Fig, 
46. das Complement der Breite PZ> die Po- 
Jlardistanz der Sonne PS und aus der wahren 
Zeit den Stundenwinkel ZPS. Hieraus fin- 
det sich der Winkel PZS oder das Azımuth. 
der Sonne, folglich uch das Azimuth des ir- 
dischen Objects, weil beyder Unterschied aus 
der Beobachtung bekannt ist. 
Liegen aber die Sonne und das Object 
nicht in dem Horizont, so müssen ihre‘ Erhö- 
hungswinkel bekant- seyn. ! Die Höhe der 
Sonne kann man aus der Polardistanz, Brei- 
te und Stundenwinkel berechnen, und die ge- 
fundene wahre Höhe‘ durch Strahlenbrechung 
uud Parallaxe in scheinbare verwandeln. 
Diese Beobachtungen können nach einer 
Secundentaschenuhr gemacht werden, die 
nur etwa 7 tunde gleichförmig gehen darf. 
Man beobachtet in diesem Fall abwechselnd 
Höhen der‘ Sonne und Abstände. Erstere 
dienen zur Bestimmung der Abweichung der 
Uhr von. der wahren‘ Zeit, um die wahre 
Zeit. der beobachteten Abstände angeben zu 
können. 
Mit dem $. 75. beschriebenen und Fig. 59 
abgebildeten künstlichen Horizont können 
noch Höhen beobachtet werden, die nicht 
unter 2 Graden sind. Allein da man hier 
zicht mehr, wie bey der Sonne, Linien von 
Fifa der 
  
  
  
 
	        

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