Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten
Creator:
Bohnenberger, Johann Gottlieb Friedrich von
Shelfmark:
1G 2912
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1568626070802/53/
  
    
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schreibt mit der andern einen kleinen Bogen, 
welcher den Bogen ab scheidet. Hierauf 
nimmt man funfzehn Theile der Eintheilungen 
auf, ab, trägt diesen Bogen von dem oben er- 
wähnten Durchschnittspunet an auf den Kreis- 
bogen ab, und theilt ihn in 16 gleiche Theile, 
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so wird jeder dieser Theile ig VON ———— 
oder „7x des Quadranten betragen und durch 
den Vernier jedes & des Quadranten in. 4. 
16 = 64 gleiche Theile getheilt werden. Die 
Theilstriche auf der Vernierplatte werden 
nun auf dieselbe Art, wie die Theilstriche des 
Bogens cd und mit demselben Halbmesser be- 
schrieben. Was die Geschichte und Theorie 
des Vernier betrift, so findet man beydes in 
Herrn Hofrath Kästners astronomischen. Ab- 
handlungen, II Samml. 8. 142 u. £, :S. 180. 
Der hier gebrauchte VErnier ist von der zwey- 
ten Art S. 150 VII... Hätte man ihn nach der 
ersten Art einrichten wollen, so hätte man 
17 Theile des Bogens (ab) in 16 gleiche Theile 
abtheilen, und die Zahlen von der'Rechten 
gegen die‘ Linke auf ‘die Vernierplatte no 
schreiben müssen (S..148, I Samml.). 
Anmerkung. Wenn man 14 Theile. des Gradbogens 
auf die Vernierplatte trägt und diesen Bogen in I5 
gleiche Theile theilt, so theilt der Vernier einen 
Grad ‚der 96 Theilung in 60 gleiche "Theile, Als- 
dann kann man dieselbe Tafel,  vermittelst welcher 
die Grade der 96 Theilung in gewöhnliche. Grade 
verwandelt werden, auch zur Verwandlung der Un- 
terabtheilungen gebrauchen, 16 Grade der 96 Th. 
geben 15 gew. Grade; 16 Min, geben 15 Min. Eine 
Minute gibt 56” 15”, Dasselbe würde man erhalten, 
wenn 
     
   
  
  
  
   
  
   
  
  
  
   
   
   
   
   
   
    
   
    
    
    
   
      
   
    
  
  
        

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