und werden von diesem überragt. Der äussere Rand, von welchem
sie sich in zwei breite Platten spalten, ist hinten nach unten ge-
bogen, verdickt und bildet, von den Zacken des Fortsatzes, der vom
hintern Rand des praeorbital. nach oben steht, umfasst, die vordere
Begrenzung der Augenhöhlen, von welcher eine niedrige vordere
Orbitalwand quer nach innen geht und von einem breiten Fortsatz
überdacht wird, der, von der obern Platte getrennt, nach innen ge-
krümmt und zugespitzt unter dem äussern Rand der frontal. med.
liegt, mit seiner concaven untern Fläche und der Orbitalwand eine
Rinne bildet, welche zu dem Loch führt, durch welches der olfactor.
unter der obern Platte nach vornen und aussen geht. Vor dieser
Verdickung bildet der äussere Rand, abwärts gebogen und concav,
die Nasengrube, auf welche durch ein Loch der olfactor. austritt,
und die vornen durch eine kleine Vorragung begrenzt wird, an welche
sich ein, auf dem hintern Theil der maxill. super. liegendes, com-
plementäres Plättchen stützt. Vornen ist der Rand scharf und endigt
in einer am septum liegenden Spitze. Die obere horizontalliegende
Platte ist innen leicht gerinnt, wird hier von der Spitze des frontal.
med. bedeckt, überragt die hintere Spitze des septum und ist zu-
gespitzt in die untere Fläche des frontal. med. eingeschoben, über-
ragt diese nach vornen und tritt mit convexem innern Rand unter
dem convexen äussern des septum bis zu dessen grösster Wölbung.
Die untere Platte tritt vor der Verdickung des äussern Rands diver-
girend nach innen und mit langem innerem Rand, der hinten in eine
Spitze ausgezogen ist, an den des sphenoid. und vornen, die obere
Platte überragend, unter den hintern Theil der untern Platte des vomer.
Der Raum zwischen beiden. Platten ist mit poröser Diploe ausgefüllt.
Bei Trichiurus, Taf. II Fig. 45, 46, krümmen sie sich vor
den frontal. med. abwärts und bilden die, von dem Loch für die
olfactor. durchbohrten, Nasengruben, deren aufgebogene innere Wände
unter den frontal. durch eine Knorpelscheibe vereinigt sind. Vor
den Nasengruben verlängern sich die innern Ränder, welche hinten
vereinigt sind, in nach vornen divergirende, nach aussen convexe
Fortsätze, welche an die verticalen Seitenplatten des septum stossen
und mit diesen lange Wände zwischen den Spitzen der frontal. med.
und dem sphenoid. bilden, welche einen mit knorpeliger Masse ge-
füllten Raum umgeben. den hinten die vereinigten innern Ränder
der hintern Platten schliessen und vornen das septum. Die con-
caven innern Ränder der Orbitalwände, welche sich unten verbinden,
umgeben eine tiefe Grube, deren vordere, von den Löchern für die
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