Full text: Bestimmungen über die Staatsprüfungen im Baufache (Hochbau-, Bauingenieur- und Maschineningenieurfache) (1892)

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Kenntniffe und Fertigkeiten befigt, melde dur einjährige praktijdhe 
Fhatigleit in einer gut eingerichteten Majdhinenwerkftätte und 
Sießerei in den oben bezeichneten Richtungen erworben werden 
fönnen; 
jeitens der Stubierenden aller drei Fadridtungen: 
1) ein eigenhändig gefhriebener Lebenslauf, in weldem aud) bie 
Militdrverhilinifje darzulegen find, 
2) bad Reifeseugnis, erforderlidenfalls mit Ergänzungszeugnis im 
Cnglijden (8. 8, Biff. 1c und Ziff. 2b der f. Verordnung 
pom 13. April 1892), in weldem Fache diejenigen Kenntniffe 
nadjgumeijen finb, die bei den Reifepriifungen der wilrttembergijchen 
Realghmnafien und zehntlaffigen Realanftalten verlangt werden, 
der Ausweis über mindeftens einjähriges beziehungsweije zwei= 
jähriges Hodjdulftudium (S. 4 der Königl. Verordnung vom 
13. April 1892), 
4) Beugni8 über fitthe Fübrung, 
5) von dem Kandidaten felbfigefertigte Studiengeihnungen, darunter 
milffen fih befinden Blätter von Darftellungen aus folgenden 
Fächern: 
I. Bei Studierenden des odbaufadóà: 
a. Darftellende Geometrie einfhlieplid Schattenkonfirukltionen und 
Perfpeftive, 
b. Graphijde Statit, 
c. Freihandzeihnen, insbefondere Ornamentenzeid)nen, 
d. Bauformentebre, 
e. Bautonitruftionslebre. 
II. Bei Studierenden des Bauingenieurfads: 
a. Darftellende Geometrie einjd)fieBlid) Gxfattentonjttuftionen und 
Perfpeftive, 
b. Graphifhe Statik, 
e. fyreifanbyeidjnen, insbefondere Ornamentengeidnen, 
d. Bauformenlebre, 
e. Plangeidhnen. 
I. Bei Studierenden des Mafdhineningenieurfad 8: 
a. Darftellende Geometrie einjdliepli) Schattentonitruttionen unb 
Perfpettive,
	        

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