Full text: Die wichtigsten Bestimmungen über die Staatsprüfungen im Hochbau-, Bauingenieur- und Maschineningenieurfache in Württemberg für die Studierenden der Technischen Hochschule (1892)

Po 
Die wichtigsten Bestimmungen 
über die 
Staatsprüfungen 
vuU" 
im Hochbau-, Bauingenieur- und Maschineningenieurfache 
in Württemberg 
für die Studierenden der Technischen Hochschule. 
Zusammengestellt auf Grund der Kgl. Verordnung vom 18. April 1892 (Reg.Blatt 
Seite 149 ff.) und der Ministerial-Verfügungen vom 10. Mai 1892 bezw. 18. Jnnt 1892 
(Rer.Blatt Seite 169—192) *) 
1892. 
S. 1l. Die Befähigung zur Anstellung im Staatsdienste im Hoch- 
bau-, Bauingenieur- und Maschineningenieurfache ist durch die genügende 
Erstehung einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Vorprüfung und 
zweier Staatsprüfungen bedingt. 
$. 2. Die Vorprüfung hat den Zweck, die zu den Fachstudien er- 
forderlichen mathematischen und naturwissenschaftlichen Kenntnisse, so- 
wie genügende Fertigkeit im Zeichnen nachzuweisen, insoweit dieser 
Nachweis nicht bereits bei der Reifeprüfung geliefert worden ist. 
Durch die erste Staatsprüfung soll vorzugsweise die wissenschaftliche 
Ausbildung, durch die zweite die praktische T'üchtigkeit festgestellt 
werden. 
&. 9. Voraussetzung für die Zulassung zur Vorprüfung bildet: 
T) für die Abiturienten württembergischer Vorschulen der Nach- 
weis der Erstehung der Reifeprüfung 
8. an einer zehnklassigen Realanstalt, oder b. an einem Real. 
gymnasium, oder c. an einem humanistischen Gymnasium 
mit Ergünzungszeugnis im Englischen; 
für die Abiturienten nichtwürttembergischer Vorschulen der 
Nachweis der Erstehung der Reifeprüfung 
a. an einem Realgymnasium des Deutschen Reichs, oder b. an 
einem humanistischen Gymnasium des Deutschen Reichs mit 
Ergünzungszeugnis im Englischen, oder c. an einer den 
Schulen Ziff. 1a und b, sowie Ziff. 2a in Bezug auf das 
technische Studium gleichgestellten Lehranstalt des Deut- 
schen Reichs. 
*) Ein Sonderabdruck dieser Bestimmungen kann vom Hausmeister zum Preise 
von 40 Pf. bezogen werden. 
S n 
a a
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.