Full text: Statut für die Diplomprüfungen der Abteilung für Maschineningenieurwesen einschliesslich Elektrotechnik an der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart (1899)

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c) an einem humanistischen Gymnasium mit Ergänzungszeugnis im 
Englischen; 
7) für die Abiturienten niehtwürttembergischer Vorschulen der Nach- 
weis der Erstehung der Reifeprüfung 
a) an einem Realgymnasium des Deutschen Reichs, oder 
b) an einem humanistischen Gymnasium des Deutschen Reichs 
mit Ergánzungszeugnis im Englischen, oder 
7) an einer den Schulen Ziff. 1a und b, sowie Ziff. 2a in Bezug 
auf das technische Studium gleichgestellten Lehranstalt des 
Deutschen Reichs, 
Inwieweit Reifezeugnisse nichtdeutscher Schulen denjenigen der vor- 
stehend genannten Lehranstalten gleichzustellen sind, wird von dem Mini- 
sterium des Kirchen- und Schulwesens entschieden.*) 
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Es hat voranzugehen 
der Vorprüfung: 
1) eine mindestens einjährige praktische Werkstattthätigkeit, 
2) für die Abiturienten der in $ 3 Ziff. 1 a und b, sowie Ziff. 2 a 
und c genannten Anstalten ein mindestens einjähriges, für die 
Abiturienten der in $ 3 Zitf. 1 c und 2 b bezeichneten Anstalten 
ein mindestens zweijühriees Studium an einer technischen Hoch- 
schule ; 
der Hauptprüfung 
D) die Erstehung der Vorprüfung, 
2, für die Abiturienten der in $ 3 Ziff. 1a und b, sowie Ziff. 9a ud c 
genannten Anstalten ein im ganzen mindestens 3l/,-jühriges, für 
die Abiturienten der in $ 3 Ziff, 1c und 2b bezeichneten Anstalten 
ein im ganzen wenigstens 41/,-jähriges Studium auf technischen 
Hochschulen. 
A. Mathematisch-naturwissenschaftliche Vorprüfung. 
8 5. 
Für diese Prüfung gelten die iu der Verfügung des K. Ministeriums 
des Kirchen- und Schulwesens vom 10. Mai 1892, Reg.Bl. S. 169 uw. ff, 
betreffend die an der Technischen Hochschule in Stuttgart abzuhaltende xnathematisch- 
naturwissenschaftliche Vorprüfung für Kandidaten des Hochbau-, Bauingenieur- nnd 
Maschineningenieurfachs, gegebenen Vorschriften nach Massgabe der folgenden 
Bestimmungen, 
Die Prüfung ist die gleiche, wie die soeben bezeichnete Vorstaats- 
prüfung; sie wird gleichzeitig mit dieser abgehalten. 
*) Durch Erlass vom 16, Januar 1894 Nr. 142 hat das K. Ministerium des Kirchen- 
und Schulwesens bis auf weiteres allgemein bestimmt, dass diejenigen Zeugnisse, auf 
Grund deren nach bisheriger Übung die Aufnahme als ordentlicher Studierender seitens 
des Rektorats verfüst worden ist, für die Zulassung zur Vorprütung berechtigen.
	        

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