Full text: Prüfungsordnung für Diplommathematiker (1951)

fungssekretär abzugeben und gleichzeitig die Prüfungsgebühr zu ent- 
richten. . 
(2) Nachweise über die ordnungsgemäße Anfertigung etwaiger für die 
Teilprüfung in einem Fach vorgeschriebener Studienarbeiten sind vor der 
Prüfung zu dem bekanntgegebenen Zeitpunkt bei dem betreffenden Fach- 
prüfer einzureichen. 
(3) Bei der Meldung zur ersten Teilprüfung der Hauptprüfung ist das 
Gesamtzeugnis der Vorprüfung vorzulegen. Gleichzeitig ist an den Prü- 
fungsvorsitzenden ein AbriB des Lebens- und Bildungsganges einzu- 
reichen. 
(4) Gleichzeitig mit der Meldung zur Teilprüfung in Mathematik der 
Hauptprüfung ist dem Prüfungsvorsitzenden schriftlich bekanntzugeben. 
in welchen zwei der am SchluB von § 16, (1), 1 genannten Gebiete der 
Bewerber eingehende Kenntnisse besitzt. 
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Wiederholung von Prüfungen, Nichterscheinen bei Prüfungen 
und Zurücktreten von Prüfungen 
(1) Jede Teilprüfung kann einmal wiederholt werden. Im Falle der Wie- 
derholung gilt die Note der zweiten Prüfung. 
(2) Zu einer zweiten Wiederholung ist die Genehmigung des Kult- 
ministeriums erforderlich. 
(3) Erscheint ein Bewerber nicht zu einer Teilprüfung oder tritt er wäh- 
rend derselben zurück, so gilt die Teilprüfung als nicht bestanden, sofern 
der Bewerber nicht alsbald Gründe geltend macht, die vom Prüfungs- 
ausschuß als ausreichend anerkannt werden 
S ]1 
Gebühren 
(1) Mit der Meldung zu den einzelnen Teilprüfungen ist die Prüfungs- 
gebühr zu entrichten. Sie beträgt 
a) für eine halbtägige schriftliche oder eine mündliche Teil- 
prüfung DM 5.— 
b) für die Diplomarbeit DM 30.— 
(2) Bei Wiederholung einer Meldung ist das Eineinhalbfache dieser Sätze 
zu bezahlen. 
(3) Die Gebühr ist verfallen, wenn der Bewerber ohne ausreichenden 
Grund zu der Prüfung nicht erscheint oder zurücktritt, ($ 10 Abs. 3.) 
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Hilfsmittel bei den Prüfungen, Ausschluß von der Prüfung 
(1) Zu den Teilprüfungen dürfen nur solche Hilfsmittel mitgebracht wer- 
den, deren Gebrauch ausdrücklich zugelassen ist. 
(2) Wer dem zuwiderhandelt oder sich einer Täuschung schuldig macht, 
wird für dauernd oder mindestens auf ein Jahr von allen Prüfungen aus- 
geschlossen. 
(3) Wird die Verfehlung erst später entdeckt, so wird dem Bewerber kein 
Zeugnis ausgestellt oder das bereits ausgestellte Zeugnis oder Diplom 
entzogen.
	        

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