Full text: ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1970, Jg. 3, H. 9-11)

DISKUSSION 
ALTERNATIVE STUDIEN- UND PRÜFUNGSORDNUNG 
FÜR DIE STUDIENRICHTUNGEN DER FAKULTÄT FÜR 
ARCHITEKTUR AN DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT 
BERLIN 
Diese Ordnung stellt gemäß 8 32 Abs. 2 UniG eine Al- 
ternative zu den "Vorläufigen Sonderbestimmungen für 
die Diplomprüfungen der Fakultät für Architektur der 
Technischen Universität Berlin in der bestätigten Fassung 
vom 16. Januar 1970" (Sonderbestimmungen) für den Stu- 
dienabschluß dar 
Allgemeines 
Diese Ordnung soll die an der Fakultät für Archi- 
tektur der TUB unter Berücksichtigung never Lehr- 
und Lernmethoden entwickelten Studienform fördern 
Sie geht von den Bestimmungen des Universitätsge- 
setzes aus und regelt auf der Grundlage des Stu- 
diums das Prüfungsverfahren für die Studienrichtun- 
gen der Fakultät für Architektur an der TUB. 
Durch das Studium in den Studienrichtungen der 
Fakultät für Architektur und die damit verbundenen 
Befähigungsnachweise erwirbt der Student unter 
den Bedingungen dieser Ordnung den akademischen 
Grad eines Diplomingenieurs (abgekürzt Dipl.- 
Ing.). 
Für die Tätigkeit im öffentlichen Dienst gilt der 
Studienabschluß nach dieser Ordnung als die erste 
Staatsprüfung. 
Über die Einhaltung dieser Ordnung wacht ein Un- 
terausschuß der Ausbildungskommission im Benehmen 
mit dem Prüfungsausschuß der Fakultät für Architek- 
tur, unbeschadet der Verantwortung des Fachbe- 
reichsrates und der Fakultätsvertretung. 
Der Unterausschuß besteht aus einem Hochschul- 
lehrer, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und 
zwei Studenten. 
Gliederung des Studiums 
2.1 
Das Studium gliedert sich in Grundkurse, Projekte 
und Praktikum. 
ARCH+ 3 (1970) H. 11 
Grundkurse 
2.2 
Die Grundkurse sind im Grundkursprogramm enthal- 
ten. Sie fassen ggf. innerhalb eines thematischen 
Bereichs mehrere Fächer zusammen und sollen mit 
dem Ziel der räumlichen Realisierung das erforder- 
liche Fachwissen vermitteln 
79 
Das Grundkursprogramm umfaßt folgende Bereiche 
mit ihren entsprechenden Fächerkatalogen (siehe 
Anlage): 
a) ästhetische Grundlagen 
b) ingenieurwissenschaftliche Grundlagen 
c) wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftliche 
Grundlagen 
d) methodische Grundlagen 
e) historische Grundlagen 
f) Rechts- und Verwaltungsgrundlagen 
A 
Die Ausbildungskommission verändert und erweitert 
die Fächerkataloge und formuliert daraus Grund- 
kurse gemäß den Anforderungen des Studiums in 
Projektbereichen und unter Berücksichtigung unter- 
schiedlicher Schwerpunkte. 
Projekte 
Die Projekte stellen den prozessualen Zusammen- 
hang zwischen den Fächern des Grundkursprogrammes 
her. 
Projektbereiche sind: 
a) Objektplanung 
b) Stadtplanung 
c) Regionalplanung 
2.5 
7 _ 6 
Praktikum 
2.7 Das Praktikum soll projektbezogen sein. 
2.8 Art, Dauer und Bestätigung des Praktikums regelt 
die Praktikantenordnunag 
7 
Durchführung des Studiums 
3.01 
Das Studium im Grundkursprogramm und im Projekt- 
bereich wird mit Hilfe von studienbegleitenden Prü- 
fungen beurteilt und durch Studienberatung ergänzt 
(8 32 Abs. 4. 5 UniG). Nicht die Selektion einzel- 
A
	        

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