lich die praktische Politik) die folgenden
\ ie folg,
drei Schwerpunkte verstärkt zu berück
sichtigen: IN zu DerHck-1.
Wie kann das vorhandene architektonisch-technische
Know-How
insbesondere Erkenntnisse der Alternativarchitektur,
auf die Altbaumodernisierung
angewendet werden?
2 Wie können Informations- und
Organisationsprozesse unterstüt z{
werden, die das Bewußtsein der Problematik
vermitteln und Durchsetzungschancen
für eine alternative, energiebewußte
Stadterneuerungspraxis schaffen?
3 Welche förderungspolitischen
Verbesserungen sind notwendig,
um sicherzustellen, daß die sozial ohnehin
kaum vertretbaren Mietsprünge bei
Sanierungs- und insbes. Modernisierungsmaßnahmen
außerhalb von Sanierungsgebieten'zumindest
nicht weiter vergrößert
werden? Die bisherigen Möglichkeiten
der öffentlichen Förderung im
Rahmen des Modernisierungs- und Energieeinsparungsgesetzes
reichen hier wegen
der hohen Investitionskosten einer
konsequent energiebewußten Stadterneuerung
nicht aus. Andererseits könnten
durch Mittelumverteilungen (z.B. bei
den Aufwendungen des Bundes zur Energiesicherung)
die Kosten ohne Mehrbelastungen
für die öffentliche Hand aufgebracht
werden; — wenn der politische
Wille bzw. Druck vorhanden ist.
Anmerkungen
1) Jürgen Wolf, Sozialorientierte Wohnumfeldverbesserung,
in: ARCHT, 43/44, 1979,
S. 25. Wolf bezieht sich zwar vor allem auf
Modernisierung außerhalb von Sanierungsgebieten,
doch wird eine ähnliche Strategie
auch für Sanierungsgebiete vorgeschlagen.
2) Vgl. hierzu die gerade abgeschlossene Untersuchung
von Sieverts/Volwahsen über
„Rationelle Energieverwendung im Rahmen
der Stadterneuerung” im Auftrag des
BMBau (bisher unveröff.)
3) Krause, Florentin/H. Bossel/K.F.Müller-Reißmann,
Energiewende. Wachstum und
Wohlstand ohne Erdöl und Uran. Frankfurt
1980, S. 35. Die dort errechneten
Daten und die darauf gestützen Empfehlungen
entsprechen dem „Energiepfad”
Nr. 4 (Sanfte Energieversorgung) des
Szenarios, das die Enquete-Kommission
„Zukünftige Kernenergiepolitik” dem
Bundestag vorlegen wird; die Durchführung
des „sanften Weges” wird von der
Kommission für politisch nicht realisierbar
gehalten. (Vgl. FR vom 19.4.80, S. 1
S. 2, S. 3). Im vorliegenden Zusammenhang
ist es jedoch zweitrangig, ob die zu
grundeliegenden Schätzungen genau zutreffen
und das gesamte Sparprogramm
den Politikern als realisierbar erscheint.
Wesentlich ist, sich die potentielle Bedeu-Kung
des Wohnbereichs, speziell der Al” 12) Allein seit Herbst 1978 haben sich die
giepolitik zu vergegenwärtigen und diesen N BOFEGHTODWOLL Sch dis N Nderel Ener:
EEE STE SESO mit- gieträger (Kohle, Gas) nur een
z teuert haben als die allgemeinen
4) Vgl. Arnold, Ulli und Bodenstein, Ger- Tebenshaltun ind di
. A aha an gskosten, sind die Kosten
hard: Pnerglepoltische Strategien im Kon: für Elektrizität, Wasser und Brennstoffe
; a nn "zn: vom Dez, ür den 4-Personen- eit-998
a son Bd. 6, Villingen, nehmerhaushalt mit mittlerem Einkom-5)
Vgl. Krause, Florentin u.a., a.a.0. S. 53-85 BON! EN CE han
6) Vgl. ebd. bes. Tab. 2.6, 5. 77 u. 2.7, 83; EA dom: AVurtschaft
bei Einführung des Gebäudetyps 4, Null- KO NE stk " Ch EOS 193 On Ver
n %, x ne DE un atis 5 „5. N -
Energichausi und seinem ANEIISRLE% —_—— doppelung dir Preise Für leichtes Heiz]
bedarf auf 39% des heutigen Wertes bis an deutet TE A ae 6l
zum Jahr 2030 abgesenkt werden; s.5.83. NEN ME AINCHE Erhöhung um
7) Volks- und betriebswirtschaftlich EA 75 — DM!
wäre ein Festhalten am bisherigen Vorge- ) Sn nn .
hen, den Einbau moderner Hekaystome 13) In den USA und Kanada gibt es bereits
und die Wärmedämmung unabhängig mehrere Ansätze von Energieversorvoneinander
zu betreiben: Wird eine zen- N KREE BEE E N U Ve ekrng
tralbeheizte Wohnung später wärmegedämmt, , N {
erweist sich die Heizenlage als überdimen- von Maßnahmen zur wirksamen Energiesioniert
und damit weniger effizient; gleiches nutzung im Haushalt an EEE
gilt für (Block-)Heizkraftwerke und Fern- rungen zu verzichten. Nie Ve unk:
wärmeversorgung; in Kopenhagen ist die tion in EI ST Ye Less
Benutzungsstundenzahl der Fernwärme bezüglich die Sta ae ec x m dic
nach verstärkten Wärmedämm-Maßnahmen brücken wahr, si NE ua nat en
um 10% gesunken, was deren Wirtschaft- Aktion „Energie-Einspar-Finanzierung
lichkeit erheblich senkt (vgl. BMBau: anlaufen ließ, Neben einem konkreten
Schriftenreihe Bd, 06.035: Ansätze inte- UT U GE
grierter örtlicher Versorgungskonzepte TUE Un ühhohkeit der Maß:
im Ausland, S. 41). Notwendig ist deshalb ah SONS mitten die Stadtwerke Kredidie
integrierte Planung von Energiebewah- E u So de ıkonditionen bei der Stadtd
Energieversorgung im Wohnbe- S ZU ON n
a un sparkasse.
ä Experten bewegen 14) Daß diese Interessenüberschneidung be-De
Griechen ER EoHen Yon 20. 30% . reits in die gesellschaftliche Praxis umge-9)
Unter anderem: Vorkaufsrecht der Ge- setzt wird, beweisen die vielen Versuche
meinde, Gemeindliches Grunderwerbs- von Umweltschutz-Initiativen, kommurecht;
— zu prüfen ist, ob ein Anschluß- nale Alternativ-Szenarien zu erarbeiten;
zwang an ein (Block-)Heizkraftwerk oder z.B. Arbeitskreis Alternativenergien, Albestimmte
Wärmedämm-Maßnahmen als ternatives Energiekonzept für die Stadt
Bestandteil des Sanierungszweckes aufge- Tübingen, c/o W. Feist, Institut für theofaßt
und so über 8 15 StBauFG durchge- retische Physik. Auf der Morgenstelle
setzt werden kann. 14/8, 7400 Tübingen.
10) Vgl.beispielhaft die Schriften des Instituts
für Baubiologie in 8200 Rosenheim
und den Reader „Gesundes Bauen, gesundes
Wohnen”, hrsg. v. Forschungskreis
f. Geobiologie, 6930 Eberbach.
11) Von der architektonisch-technischen Seite
her bieten sich hier reizvolle, auch
relativ kurzfristig umsetzbare Möglichkeiten;
als Beispiel seien genannt die Schaffung
von kleinen Biotopen mit ausgeklügeltem
Kleinklima, Wasserflächen usw.
in Blockinnenbereichen oder auf Freiflächen;
Bewuchs der Häuser, Nutzung des
Regenwassers usw. Die ökologisch notwendige
Schaffung größerer Biotope bei gleichzeitiger
Entflechtung der Städte scheint
jedoch bei der gegebenen kapitalistischen
Struktur des Bodenmarktes nicht durchsetzbar.
Ingo Maier
Energiesparen durch Einsatz des richtigen
Energieträgers
Dargestellt am Beispiel einer großstädtischen Energieversorgung'
Das elektrische Heizen ist keineswegs so
umweltfreundlich, wie oft angenommen
wird. Denn in den Dampf- und Atomkraftwerken
fallen enorme Mengen von
Abfallwärme an, die unsere Umwelt
stark belasten und offensichtlich die
ersten westdeutschen „‚Grenzen des
Wachstums” sein werden. Diese Abwärme
ist somit unser schwerwiegendstes
Umweltproblem, hinter dem alle
übrigen Umweltbelastungen zurücktreten.
Ferner vermehrt diese Verlustwärme
den Rohenergiebedarf unnötig und
kostet zusätzliche Devisen. Schließlich
muß das Uran für die Atomreaktoren
ebenfalls eingeführt werden. Der Verbrauch
von Strom für Wärmezwecke
ist daher kritisch zu überdenken, zumal
man auch mit Erdgas oder Fernwärme
„modern heizen” könnte. Das wäre
jedenfalls volkswirtschaftlich sinnvoller.
Auch gäbe es genügend Erdgas, würde
es in den Kraftwerken nicht verplempert.
Elektrisches Heizen ist eine arge
Verschwendung
Der Normalverbraucher ahnt nur selten,
welche Verschwendung an Energie das
elektrische Heizen oder Kochen eigentlich
ist. Denn ein Dampfkraftwerk — ins:
besondere ein Atomkraftwerk — erzeugt
mehr Energieverluste als Strom. Im Vergleich
zu dieser Verlustwärme ist das bißchen
Energie belanglos, das beim Transport
der Elektrizität verloren geht. Alle
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