Full text: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1983, Jg. 15, H. 67, 68, [69/70], 71, 72)

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Die europäische. 
Stadt 
Eine baugeschichtliche Studie über ihre Ent 
stehung im Mittelalter 
Aus dem Italienischen von 
Julia Schlechta 
200 Seiten mit 227 Abbildungen, 
Paperback, 48,- DM / ö6S 369,- 
ISBN 3-88448-008-1 
»Ein kurzer Blick über die Bibliographie von 
Guidonis Buch erfaßt das Ausmaß von Un- 
tersuchungen und läßt die Komplexität der 
Studie« erwarten. Trotzdem bleibt sie les- 
bar. Ein Konzept will sie sein, und doch fin- 
det man auch schnell eine Fülle von Details 
Nicht nur das islamische Spanien und Sizi- 
ien werden behandelt, sondern die islami- 
sche Stadt überhaupt, sodann die Stadtwer 
dungen im karolingischen und ottonischen 
Raum, die heidnischen Orte im baltisch- 
skandinavischen Norden, das Entstehen der 
russischen Städte und slawischer Zentren. 
Die Forschungsanstöße Guidonis bezüglich 
der angelsächsischen Städte setzen sich 
faszinierend in Bildliches um: in der Gegen- 
überstellung von irischer Buchmalerei mit 
historischen Stadtplänen und neuen Luftauf 
nahmen.« 
Neue Zürcher Zeitung, 
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Ferner führen Maßnahmen wie verein- 
fachte Mieterhöhungsverfahren, Staffel- 
mietverträge und Mietspiegel, die nur noch 
die aktuellen Knappheitspreise für Neu- 
vermietungen berücksichtigen, zur fakti- 
schen Mietfreigabe freifinanzierten Wohn- 
raums. 
Mit jeder „befreiten” Sozialwohnung, 
mit jedem Staffelmietvertrag wird ein 
Stück sozialpolitischer Schutz zerstört, 
setzt der Marktmechanismus schärfere 
Grenzen bei der gesellschaftlichen Vertei- 
lung von Lebens- und Wohnbedingungen; 
auch hier bildet den Hintergrund dieser 
Entwicklung eine bereits in der Vergan- 
genheit systematisch betriebene Begünsti- 
gung oberer Einkommensbezieher. 
Wo ist die Lobby, die verhindert, daß 
mit jeder entbundenen Wohnung ein Stück 
Reformgeschichte — und -zukunft — verlo- 
rengeht, die nicht bloß die Geschichte der 
Wohn-Kultur-Reform verwaltet, sondern 
ihr eine Zukunft gibt? Daß dieses nicht exi- 
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MODE ET 
BIOLOGIE D- 
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Jedes Lerch Wr 
Lebewesen den Wohntrieb 
benötigt einen kennen, handeln 
Lebensraum, Wir rechtzeitig 
den es sucht, danach, dann 
vondemes können wir unser 
3esitz ergreift, Leben schöner 
in dem es lebt gestalten 
und den es und voll 
verteidigt. ausschöpfen. 
Eine Unser 
Wohnung muß Haus ist ein 
aber gebraucht, Familienhaus. 
muß in vollen Eine gesunde 
Zügen erlebt und Familie lebt 
genossen werden gemeinsam, lebt 
können. zusammen. 
Die Dies 
Wohnung samt istein 
Einrichtung ist Meditationsbuch, 
für den Menschen 
da, nicht der 
Mensch für die 
Wohnung. 
— Kiett-Cotta - 
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Heinz Stanek: ET Hrn 
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Biologie: DE 
des Wohnens 
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Vorwort von Konrad Lorenz 
240 Seiten, Abbildungen, Leinen mit Schut 
zumschlag, 22,- DM / 6S.169,- 
ISBN 3-12-936950-3 
1. 
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»Ich begrüße es sehr, daß hier erstmalig um- 
*assend und in einprägsamer Weise die bio- 
‘ogischen Wohn-Bedürfnisse des Menschen 
dargestellt wurden und wünsche, daß die Er 
gebnisse dieser Grundlagenforschung vor 
allem auch von Politikern übernommen und 
+ im Städte- und Siedlungsbau realisiert 
+1 werden.« 
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(Konrad Lorenz‘ 
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bau. 
So sind Begriffe wie Solidarität, Subsi- 
diarität, Selbsthilfe, Selbstverwaltung oder 
sogar Reform in staatlicher und gemein- 
wirtschaftlicher Anwendung zu hohlen 
Schlagworten verkommen, werden ständig 
mißbraucht. 
2. Wohnungspolitische Orientierungen in 
Richtung gesellschaftlich gebundenen Woh- 
nungsbestandes 
Was tut not? Wir meinen: die Sicherung 
und Schaffung von Wohnraum mit „Bin- 
dung”. Gemeint ist damit 
® die Reduzierung oder Beseitigung der 
„Freiheit”, mit Mietwohnraum umzuge- 
hen wie mit anderen Waren, d.h. Auf- 
hebung der Verwertungswillkür, und 
die Herstellung von Voraussetzungen, 
die ermöglichen, daß von bislang weit- 
gehend den oberen Einkommensgrup-
	        

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