Full text: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)

Die große Windschutzpergola nicht so ernst gemeint, wie So- 
stellt den Siedlungsrand zur was heute leicht klingt. Ein 
offenen Landschaft dar: „Bis paar Windmühlen, ein Gras- 
hierher und nicht weiter!” dach und unbehandeltes Holz 
Irgendwann wird sie fast zuge- machen das Bauen noch lange 
wachsen sein und dezent den nicht „ökologisch”. Aber die 
Vorhang vor dem privaten Vernetzung, die wir hier be- 
Außenleben der Siedlung schlie- schrieben haben, kann wenig- 
Ben. In der Werkstatt der WG stens dazu beitragen, die Folge- 
entsteht gerade der erste von schäden durch das Bauen und 
mehreren horizontal drehenden Wohnen etwas zu verringern. 
Rotoren, die sich später oben 
auf ihr drehen und Strom für 
ein 12-Volt-Netz aus dem Wina 
schöpfen sollen. Aber das ist 
Der talseitig vorgelagerte Werk- 
stattkeller, durch den glasge- 
deckten rückwärtigen „Mistweg” 
erschlossen, eröffnet durch seine 
Separierung vor allem die Mög- 
lichkeit zu geräuschvollen Akti- 
vitäten. Der Flügel des Pianisten 
konkurriert häufig mit der 
Kreissäge der WG zwei Keller 
weiter. Da gibt es auch noch 
einen Schlagzeuger wieder zwei 
Keller weiter. In den Häusern 
hört man von alldem nichts. 
Nur Wolfgang, der unten seine 
Schulhefte korrigiert, flüchtet 
manchmal nach oben. 
Fotos: Baufrösche 
Auch die Außensitzplätze, ur- 
sprünglich alle gleich, begannen 
schon im ersten Sommer, ein 
blühendes Eigenleben zu entfal- 
ten. Bald werden die ersten 
Veranden entstehen ... 
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