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Westafrikas. Sein unzrlauf
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— lenRandder Wüste fließen.
machte ihn zur Grundlage
fiir dre verschiedenen neusudanesischen
Hochkulturen der Haussa,
Songhay. Wolof, Bambara und ander-r
Violker. Nicht unáhnlich eumittelalterlichen
Kuln
sich hier an der Reir
Arabo-Berber aus
n und der Negriden der
man-Zone vom 9. bis zum
dert zahlreiche feudale
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Der neusudanesische Stil der
späteren Zeit betont mehr die Vertikale.
Die Pilaster finden sich
nicht nur beidseits des Eingangs
und an den Gebäudeecken, sondern
wiederholen sich als gliederndes
Element oftmals über die ganze
Breite der Fassade. Die Dachbalken
werden in Bündeln über die
Fassadenebene vorgezogen und
bilden ein sinnfälliges Ornament,
das gleichzeitig bei den Ausbesserungsarbeiten
an den phallischen
Dachzinnen als — Arbeitsgerüst
dient. Der zentral gelegene Eingang
reduziert sich auf eine einfache
mit einer Bastmatte verhangene
Öffnung, die Fenster sind dagegen
häufig größer und durch ornamentierte
Holzgitter ausgefacht
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DECKEN UND
DACHER
Da die Beschaffung von Bauholz
iormung des neu- im Sahel mit seinen oft eher krüp-1baust.is
3 pelhaften Holzgewáchsen seit alu
4en Moscheen beim ters her ein Problem ist, berhaus
von Djenné. Es ist zwei- oder gar dreige: ig mit — schránkt sich seine Verwendung auf das Notwendigste. Bei den
emer Fassadengliederung und Grundrifstruktur, we man sie — Decken werden in der Regel kaum armdicke Hólzer je nach
sonst in Schwarz-Afrika kaum findet. Der arabische FanfluB ist ^ RaumgróBe und Nutzung in unterschiedlicher Weise angeorddeutlich
ablesbar. Die Quellenlage dazu ist aber nicht ganz em- — net. Schmale lange Flure werden quer überdeckt, mittelgrofe
deutig. Die Historiker gehen davon aus, dafi die Technik des Räume nach einem „al maruba“ genannten Muster. Die großen
Pisé* schon den Paleo-Afrikanern geläufix 'chlokaldiffe- repräsentativen Räume haben eine stark plastische, achsensymrenzıerte
und durch kulturelle Einflüsse von augen verschiedene metrische Deckengestaltung durch die Holzlagen im „Tafarafal'ransformationen
durchmachte. ra“-Muster. Mit Lehmputz überzogen werden die Fláchen eben-Für
Djennéseigenartigen Stil mit der Betonung der Vertikalen — máBie und di: Konturen weich
durch sich nach oben verjüngende Pilaster mit ihren über die Fassade
hinausragenden phallusartigen Abschlüssen dürfte die marokanische
Invasion von 1591 entscheidend gewesen sein. Weitere
Belege für diesen Einfluf) finden sich bis heute in Form der
,Aijimez"-Fenster in formvollendeter marokkanischer Schnitz- Tofaraja-e, D
kunst und metallbeschlagenen Holztüren im andalusischen Stil. Das Dach des Hauses ist flach und besteht aus mehreren
Auch in der Innung der Maurer wird der Ursprung ihrer Kunst Schichten. Obwohl nur während der dreimonatigen Regenzeit
auf einen ,, malum" - arab. ,,moallim* — Meister namens Idriss — dem Wasser ausgesetzt, ist es weitgehend wasserundurchlissig.
zurückgeführt Durch leichte Neigung und Wasserspeier aus Holz oder Tonröhren
wird verhindert, daß das Dach aufweicht und rinnendes Wasser
die Wände schädigt. Auf die als Tragstruktur dienenden
DIE FASSADE Holzlagen folgt eine Schicht Lehmziegel, um die Zwischenräume
der Holzbohlen zu überbrücken. Bauphysikalisch stellt diese
Die ältesten erhaltenen Gebäude von Djenné gehen bis ins 16. — Schicht auch eine Art Massespeicher für Kühle dar. Darauf wird
Jahrhundert zurück. Eine genaue Datierung ist beim Material eine leichte, aber voluminóse 20-30 cm starke Schicht getrockne-Lehm,
der nur durch seine kontinuierliche manuelle Uberar^ »- ter, verrotteter Hausabfälle aufgebracht, die eine gute Isolierur 7
uno Form behilt, natureemáf) unm? slich. Jedoch lo^. n eich 7 hringt. Es folet ein Lehmpvt
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