Full text: ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1987, Jg. 20, H. 88-92)

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Ansicht Gartenseite 
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x: WF 67 qu 
keit und nach Privatheit auf einander abzustimmen. Der Über- 
gang zwischen diesen beiden Sphären ist gleitend. Die Wohnstra- 
ße ist öffentlich, die Vorgärten lassen den Einblick zu und sind so- 
mit halböffentlich, die Küchen dann „halbprivat“ und die inne- 
ren Wohnräume (Aufenthaltsraum und Zimmer) „privat“. 
Unsere‘ Erfahrung ist es, daß Gemeinschaftlichkeit ohne 
Zwang entstehem muß und daß man sich problemfrei in seine pri- 
vate Welt zurückziehen können muß. 
Beim Entwürf ist die Verbindung privat-öffentlich wichtig. 
Unser Vorschlag hierfür ist ein zusammenhängender Küchen- 
Aufenthaltsraum. Die Küche ist zur Wohnstraße (=Gemein- 
schaft), der Aufenthaltsraum zum Privatgarten hin orientiert. 
Allerdings sind — um das Wohnangebot zu differenzieren — 
auch Wohnungen mit getrennten Küchen vorgesehen. 
Für die Reihenhäuser gilt folgendes Prinzip: Aufenthaltsraum 
und Küche erdgeschossig, Bad und Zimmer im ersten Stock. 
Wie aus den Planzeichnungen hervorgeht, kann man sich un- 
terschiedlichen Bewohnerwünschen anpassen. Besonders die 
zweigeschossigen Wohnungen bieten diese Möglichkeit. Für die 
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Grundriß 
Geschoßwohnungen am Platz gilt, daß Behindertenwohnungen 
und Gemeinschaftsräume erdgeschossig sind, während die Woh- 
nungen im 1. Stock durch Außentreppen und Balkone erreicht 
werden. Die beiden eingeschossigen 5-Zimmerwohnungen kön- 
nen in 2-und 3-Zimmerwohnungen aufgeteilt werden, wobei je- 
doch die 2-Zimmerwohnung wegen der qm-Grenze für die 5- 
Zimmerwohnung nach unserem Ermessen sehr klein ist. 
Die Gemeinschaftseinrichtung besteht aus einem Mehrzweck- 
raum für Sport, Spiel und festliche Anlässe. Einige Stufen höher 
liegt eine kleine Küche und ein auch ebenerdig erreichbares Be- 
hinderten-WC sowie ein gesonderter Raum für den Hausmeister. 
Die kleine „Bühne“ vor der Küche kann auch für kleinere Anläs- 
se benutzt werden. 
Im Keller befinden sich die notwendigen Abstellräume für die 
Wohnungen sowie für die Gemeinschaftseinrichtung. Für die 
Wohnungen zum Verkauf ist eine Unterkellerung vorgesehen. 
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