Full text: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

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nur Folgendes anführen. I< schloß meinen Vortrag kurz in folgender Weise: 
„Sie werden fragen, wie ich die naturwissenschaftlich verloren gegangene Seele 
wiedergefunden habe. Ein italienisches Sprichwort sagt: „Der Hund riecht die 
Seele seines Herrn.“ J< habe mir uun den Hund zum Lehrmeister genommen 
und habe sie auch gerohen. Sie werden mir nun sagen: „Dazu gehört eben 
eine Hundsnase.“ Ich werde Ihnen nach dem Vortrage durch einige Niechproben 
Gelegenheit geben, sich zu überzeugen, daß die gewöhnlichste Mensc<hennase dazu 
ausreicht, also machen Sie den Versuch, Sie werden sie so gut finden wie ich, 
und wenn sie troßdem einer nicht findet, dann ist er dümmer als ein Hund.“ 
Nun damit ist doch klar gesagt : Da jeder Mensch eine Nase hat, die das 
riechen kann, so fehlt es einem solchen nur am nöthigen Verstand (oder 
Willen). Dem entgegnet nun der Referent: „Wenn Herr Professor Jäger nicht 
die gleiche Last in Bewegung zu versezen vermag, wie ein Elephant, jo ist er 
deßwegen doch nicht dümmer als ein Elephant?“ Soll man da lachen oder 
weinen? Weiter macht der Referent die sublime EntdeFung: Meine Entdeckung 
der Seele (die ich, wie jeder Leser meiner Schriften weiß , schon im Jahr 1879 
gemacht habe) habe blos den Zwe>, Propaganda für das Ozogen und die Platin- 
lampe zu machen, also für eiwas, was ich erst-ein, resp. drei Jahre später kennen 
lernte!! Kurzum beim Lesen des Referats kann man nur darüber im Zweifel 
sein, ob es dem Verfasser mehr an der Fähigkeit oder mehr am Willen, mich zu 
verstehen, gefehlt hat. Das aber weiß ich bestimmt: Unter meinen 300 Zuhörern 
in Straßburg waren mehr als genug, die mich verstanden haben, und sich durch 
solche Kukukseier in den Zeitungen nicht wieder irre machen lassen werden. Und 
zum Schluß nur eine Frage: Warum ist der Referent nach dem Vortrag nicht 
öffentlich gegen mich aufgetreten, wozu ich ja jede Gelegenheit bot? 
Den Abonnenten zur Aachricht, 
daß zur Anfertigung von Herrenkleidern neuerdings konzessionirt wurden; 
1) „Bazar“ Nürnberg für Berlin; 
2) Eduard Kühne, Militäreffektengeschäft für Berlin; 
3) Derselbe in Erfurt für Thüringen. 
. . 
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Franz Eatreß, Stuttgart, 
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hat die Anfertigung von Normal:Strümpfen von Herrn H. Herion hier 
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