Volltext: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

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Prof. hr. G. Jügers Monatsbla' 
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Organ 
für Gesundheitspflege und Lebenslel 
Dritter Jahrgang. 
Erscheint in 12 Nummern zum Abonnementspreis von vier Mark Die einzelne Numme ko 
40 Pfennig. =- Inserate: die durchlaufende Petitzeile oder deren Naum 20 Pfennig- ZB, 
abonnirt bei W. Kohlhammers Berlag Stuttgart oder bei der nächsten Post resp. Buchhänvhur?- 
Stuttgart. „Po 3. März 1884. 
| Inhalt: 
Die Wollkleidung. -- Berliner Jägerianerverein. -- Kleinere 
Mittheilungen: Das Zukunftskostim. Gegnerisches. Gewebe aus Mensc<hen- 
haaren. Theorie und Praxis. Professor und Hund.. Die Nase der Franzosen. 
Friß Reuter und das Wollregime. Aerztliches Wissen contra Volkswissen. Fall- 
sucht durch einen Hund geheilt. Jst Lungenentzündung anstekend ? Die Petro- 
leumlampe. Seebad und Wolle. Asthma und Wollregime. Die Nase der Ge- 
lehrten. Veber die Seele. Die Chinesen und die Wolle, Filzstiefel. Bücherstaub. 
Zahnweh. Kameelwolle, Die Blattern. Stadtluft. = Zur Nachricht. -- 
Jocus. =- Anzeigen. -- Beilage: Seele und Geist im Sprachgebrauch. 
Die Wolkklkleidung. 
Urtheil eines Arztes. 
(Aus Nr. 51 der Zeitschrift „Spiritualistische Blätter“ 1883.) 
335 fann nicht umhin, Herrn Prof. Dr. G. Jäger öffentlich 
meinen Dank für die Einführung der sogenannten Normalkleidung 
auszusprechen und sie Allen, wel<he durch häufige Erkältungen zu 
leiden * aben, angelegentlichst zu empfehlen, da ih durc< an mir selbst 
gemachre höchst günstige Erfahrung den Werth derselben als Gesund- 
heitsSschuß zu würdigen gelernt habe. 
Jey) war von jeher ein Feind der Wolle, nicht nur weil meine 
höchst sensitiv2, nervöse Natur den Reiz, den die Wolle auf die Haut 
ausübt, nis“ vertragen konnte, sondern weil ich der Ansicht war, 
daß es schädli.? sei, wollene Unterkleider direkt auf der Haut zu 
tragen. Als ic) zuerst von der sogenannten Normalkleidung hörte 
und Prof. Jägers Schrift darüber las, habe ic< wie so mancher 
Andere, nicht nur darüber gespöttelt, sondern ich habe diese Neuerung 
offen bekämpft und die Normalmenschen als Narren hingestellt, wozu 
sie freilich oft genug durch ihre abgeshmackten Auslassungen Gelegen- 
heit boten. Nach und nach faßten aber doch einige von Herrn Pro- 
sessor Jäger ausgesprohene Gedanken Fuß, und ich fing an, mir die 
Sache genauer anzusehen und wurde etwas geneigter dem Drängen
	        

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