Volltext: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1888, Bd. 7, H. 1/12)

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„rof. yr. G. Zügers Monalsy: 
Zugleich Zundeszeitshrift des Jeutshen Oustav-JägerHnides. 
Organ für Gesundheitspflege und Levenskehre. 
Siebenter Jahrgang. 
Erscheint in 12 Nummern zum forceps von drei Mark prännmerando. Die einzelne 
Nummer kostet 40 Pfennig. =- Inferate: die durchlaufende Petitzeile oder deren Raum 25 Pfennig. 
=- Bestellungen nehmen entgegen: sämtliche Buchhandlungen, ferner alle Postanstalten in Deutsch- 
land, Oesterreich und der S<hweiz, sowie vie Berlagshandluna von W. Kohlhammer in Stukkgart. 
Statftgart. No 93. Mai 1888. 
Inhalt: Die Spitalkleidung. = Veber. die Heilpflege geimpfter Kinder. == 
Abgefaßt. =- Vereinsnachrichten. = Kleinere Mitteilungen: Jnstinkt. „Platanen- 
husten.“ Wie einer ein Hexenmeister wurde, Einfettung. =- Briefkasten. = Lit- 
terarisches. =- Anzeigen. 
Die -Spitalkleidung. 
Die Beziehung der. Bekleidungsstoffe zu den anste>enden Krank- 
heiten it von mir nah verschiedenen Seiten hin in Buch und Monats- 
bla*t 74on besprochen worden. Zu teilweiser Wiederholung und Be- 
sprohun“3 nad einer andern Richtung hin werde ic< durch folgendes 
Schreiben ar Oserkreisen aufgefordert. Dasselbe lautet : 
„ReuliG& : mir nesagt worden, daß bei einer Vorlesung über 
Kranker»? 2.2 * . zerinnen gewarnt worden seien, keine Kleider 
von %2. 3 „i trogu' va Anste>ung leicht durch Wollekleider geschieht. 
D? Di. nüx i in Mein System, so viel ich weiß, erläutert 
und md: 'pn2 xe Meinung darüber hören. Waschkleider 
war“ 1.0.9 orisserin anempfohlen und es ist auch klar, daß, wenn 
ein jm 4 öfeder gewaschen wird, was bei Wollkleidern nicht 
leid : » "1. ein kann, weniger Gefahr vorhanden ist, daß die In- 
fektionsy yerimgetragen werden. Dies gilt natürlich auch für 
wollene3 Bettzeua, welches, wenn mit Leintüchern überzogen, die öfters 
gewa? 1 wor", weniger anste>kend ist, als die Wollende>en, die länger 
Unge Zig hohen 
“zürs ee möchte ich angesichts der Thatsache, daß den. Ob 
tionsfeimen. alle möglichen Wege, auch der durch die. Luft, offen st*yen; 
den Sat, die Krankenpflöger sollen Baumwolle tragen, um die Keime 
nicht 3.1 verschleppen, auf gleiche Stufe stellen wie den: ein' Garten 
besitzer soll die Gaxtenthüre zumachen, damit ihm die Spaten nicht 
hereinfommen: 
Däs' zweite ist, daß solche Aeußerungen" nir dermäden rant, 
welcher'nicht weiß, daß zu einer Infektion immer zweierlei gehört,
	        

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