Zur Tektonik und Landschaftsgeschichte der Berglen
mit Buocher Höhe
Von KArı WEInLAnND, Waiblingen
Mit 2 Abbildungen
Inhalt
Einleitung
I. Zur Tektonik
1. Die Hauptverwerfung der Buocher Höhe
2. Der Staffelbruch am Buchenbach
3. Der südliche und südwestliche Rand der Berglen:
Gibt es einen „Remstal-Graben“?
4. Die Keuper-Lias-Schüssel der Berglen
II. Zur Landschaftsgeschichte
1. Spuren der alten danubischen Entwässerung
2. Die junge rheinische Erosion
Zusammenfassung
Schrifttum
Einleitung
Die „Berglen‘“ bilden im Osten des mittleren Neckarlandes zwischen
Rems und Murr, gleichsam ein Modell eines reich gegliederten Keuperberglandes,
in fast völlig naturgegebener Umgrenzung einen eigenen geschlossenen
Landschaftsraum am Rande der Keuperstufe. Im Westen erheben sie
sich in dem durch die Tätigkeit der Gewässer tief aufgeschlitzten Keuperstufenrand
über die Gäufläche der die Backnanger Bucht nach SO ausweitenden
Winnender Bucht. Nach Süden fallen sie tief und steil gegen
das Remstal zwischen Großheppach und Schorndorf ab. Im Osten laufen
sie mit schmalen Riedeln gegen das Tal der Wieslauf aus. Nur im Norden
ist noch über eine lange, schmale Stubensandsteinbrücke eine Höhenverbindung
mit dem Murrhardter Wald im NO und dem Welzheimer Wald
im SO erhalten geblieben. Den Zugang ins Innere der Berglen eröffnet von
Westen her das Tal des Buchenbachs, der Hauptentwässerungsader der
Landschaft. Seine fein verästelten Zubringer, ebenso diejenigen der von
den Rändern her sammelnden Gewässer Rems, Wieslauf und Zipfelbach
haben aus dem weichen Keupergestein zahllose Täler, Tälchen und Klingen
ausgeformt, von deren Grund aus die stehengebliebenen Partien wie
Berge und „Bergle‘“ erscheinen, nach denen die ganze Landschaft den
Namen erhalten hat. Ihr besonderer Reiz beruht auf der Vielfalt ihrer
Jh. Ges. Naturkde. Württ. 131 (1976)
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