EBERHARD PLEIN
tigen Frac-Methoden lassen allerdings eine Lösung dieses Problems erwarten.
Trotz einer ganzen Reihe von Unsicherheitsfaktoren werden von No-WAK
und KEsHAV (16) zukünftige Gasreserven von 120—150 Mrd. m’
(Vn) erwartet. Besonders im Beckenzentrum erwiesen sich die Rotliegendgase
meist reich an Stickstoff. Deshalb mußten z.T. teure Stickstoffentzugsanlagen
gebaut werden, um einen wirtschaftlichen Erdgastransport
zu ermöglichen.
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Abb. 8: Hauptdolomit-Mächtigkeiten in m (=Z,-Karbonat) und Verteilung der
Gasfelder.
3.2.3.3. Dort, wo keine Rotliegendsande entwickelt sind, bildet der
Hauptdolomit des Zechsteins das Ziel der Exploration. Er stellt einen
beckenwärts progradierenden Karbonatsulfatkörper dar, der sich entlang
dem Rand der Zechsteinbecken entwickelt hat und sich in Loben in das
Becken erstreckt. Maximale Hauptdolomitmächtigkeiten bis zu 250 m sind
beobachtet worden (Abb. 8). Die besten Speichergesteinsentwicklungen
wurden am Rand der Karbonatplattform gefunden und sind im allgemeinen
mit oolithischen Dolomiten verknüpft (20). Die Zechsteinanhydrite
und das Zechsteinsalz stellen gute Abdichtungshorizonte für diese Karbo-Tabelle
4: Zechstein, Explorationsdaten.
Erste Fündigkeit 1938
Aufschlußbohrungen Ü77
Fundbohrungen 45
Erfolgsrate 25 %
Gesamtreserven 219 Mrd. m* (V,)
Letzte Fündigkeit 1977 — Brettorf Z2
zukünftige Reserven 40—60 Mrd. m* (V.)
Jh. Ges. Naturkde. Württ. 134 (1979)
20
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