Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 1-2, 1845-1846)

„xx. 
Donau. und : des Bodensees der Forschung ein vielleicht, um so 
einladenderes Ziel darbietet, je mehr hiedurch die Möglichkeit 
gegeben. ist, mit der ‚Zeit ‚ein yollständiges Ganzes zu erreichen, 
als wenn. sich die Kräfte in‘ den. endlosen Räumen verlieren, 
welche: die Wissenschaft in ihrer, Allgemeinheit vielleicht verge- 
bens. zu umfassen trachtet. Dazu kommt, dass für die vater- 
ländische Naturkunde schon manches bereits geschehen ist, das, 
des Dankes und der Anerkennung in hohem Grade ‚werth, 
nur geeignet seyn kann , zu weiterem Fortbau auf guter Grund- 
lage zu veranlassen, mit dessen Schilderung daher auch unsere 
Vereinsschrift. beginnen. ‚soll. Es schien daher an der Zeit zu 
seyn; die bisher mehr vereinzelten oder nur in Verbindung mit 
anderweitigen Zwecken thätigen Kräfte zu Einem bestimmten 
Zwecke zu vereinigen und durch Theilung der Arbeit in dem 
weitschichtigen Umfang, zu dem. die Naturwissenschaften mit 
jedem Tage mehr anwachsen , auch auf dem beschränkteren Raume 
unserer Thätigkeit eine sichere Grundlage zu, gewinnen. 
Das wohlwollende Entgegenkommen Sr. Erlaucht des 
Herrn Grafen Wilhelm von Württemberg, des Herrn 
Staatsraths Dr. v. Ludwig und des Herrn Professors Dr. 
vy. Rapp in Tübingen zu Besprechung des Planes für eine um- 
fassendere Vereinigung kam der Ausführung des längst gehegten 
Wunsches zu Hülfe. Die Resultate liegen in den nachfolgenden 
organischen Bestimmungen des württembergischen 
Vereins für vaterländische Naturkunde vYor. Die 
Verbreitung derselben in wenigen Abschriften hatte im Verlaufe 
zweier Wochen nicht nür zuerst den Beitritt der medicinischen 
Facultät zu Tübingen, sie hatte in Stultgart und später in allen 
Theilen des Landes eine so rege und erfreuliche Theilnahme zur 
Folge, dass die Zahl der Mitglieder, deren. Verzeichniss weiter 
unten folgt, bereits die Zahl von dreihundert übersteigt. 
Die Constituirung des Vereins durch die Wahl der Vorstände 
und des Ausschusses erfolgte am 26. August 1844, 
Dieser hatte ‚nun "zunächst die Genehmigung der höchsten 
Staatsregierung zum Bestehen des Vereins einzuholen. Sie er- 
folgte durch hohen Erlass des Königlichen Ministerium des 
Innern vom 12. September 1844, welcher also lautet:
	        

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