Volltext: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 23-24, 1867-1868)

Kleinere Mittheilungen.

Hrlesinus suturalis Redt.,

eine für Württemberg neue Bastkäferart,

Von Forstrath Nördlinger zu Hohenheim.

2,5 Mill,M, lang, 1,4 breit. Mit wenigen Worten zu bezeichnen :
der Käfer in Färbung und fast in allen Theilen auffallend ein crenatus
im Kleinen; doch der Körper gegen hinten etwas stumpfer als bei letzterem,
 Die eingedrückten Punkte des Brustschilds seichter, die Decken
weniger runzlig und rauh von Körnern und ausgezeichnet durch etwas
erhöhte borstige Nathbrücke und noch höhere auffallende, mit rauhen
Körpern besetzte dritte Brücke. Decken und Bauch gegen hinten merklich
 borstiger als der doch vielmal grössere crenatus.
Diese Beschreibung passt nun recht gut auf Redtenbacher’s *) Hylesinus
 oleiperda = suturalis Redt. (Col, Austr. 21. 18.), welcher folgendermassen
 geschildert wird: Körper schwarz, glanzlos; Halsschild
viel breiter als lang, nach vorne verengt, runzelig punktirt; Flügeldecken
 punktirt-gestreift, die Zwischenräume gekörnt, mit sparsamen
gelben glänzenden Börstchen besetzt, welche längs der Nath dicker
sind und mehr zusammengedrängt erscheinen; Fühler und Beine rostroth,
 1“, Aeuserst selten.
Nur hat mein Exemplar nicht ganz gleichfarbige Beine, sondern
bloss die Schienenenden und Fussglieder sind rostroth.
Bei meinem Freunde Mathieu zu Nanzig fand ich den Käfer unter
dem Namen suturalis Redtb. = scaber Marsh., welch’ letztere Bezeichnung
 recht wohl auf die angegebene Körperbeschaffenheit passt.
Auch nach Marseul’s Colcopteres d’Europe wäre suluralis und
scaber = oleiperda Fabr. Ent, |
Nun lässt Fabricius **) seinen Käfer, dem Namen entsprechend, Im

*) Fauna austiriaca. Käfer, Wien 1858, SS, 8928,
) Fabr. Syst. Eleuth, II. S. 394 und Entom, syst. I. 8. 366.
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.