Volltext: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 34, 1878)

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Ob der Scoliodon-Zahn, den Reuss aus der Kreide Böhmens 
anführt, zu diesem Subgernus gehört, müsste noch besonders 
durch den Nachweis der innern Höhlung erhärtet werden. Eine 
schiefe Neigung der ungezähnelten Spitze kommt noch bei so 
manchen Arten, besonders auch aus der Familie der Lamniden 
vor, dass dieses Merkmal allein nicht entscheidend ist. 
Wir erlauben uns, diese Art dem Herrn Oberstudienrath 
v. Krauss zu widmen in dankbarer Anerkennung seines zuvor- 
kommenden Beistandes bei Benützung des lebenden Materials 
der Squaliden in der Stuttgarter öffentlichen Sammlung. 
b) Subgenus Aprion. M. H. 
Die fossilen Zähne haben wie die lebenden die Form eines 
„dreistrahligen Sterns“ nach der Bezeichnung von Müller und 
Henle ungezähnelte, auf der horizontal sich erstreckenden hohlen 
Basis senkrecht stehende, in beiden Kiefern unter sich gleich- 
artige Spitzen. (cf. M. H. 1. c. S. 31, Klunzinger 1. c. S. 217.) 
2, Art: C. Aprion stellatus n. sp. 
Taf. I, Fig 1—3. 
Die Zähnchen sind unter sich, wie bei den lebenden Arten, 
so übereinstimmend und dabei von so einfacher und sym- 
metrischer Form, dass ausser des Grösseunterschieds wenige 
Unterschiede zu bemerken sind. Fig. 1 (von aussen) ist eines 
der kleinsten Exemplare, die ich gefunden habe, die gewöhnliche 
Grösse ist die in Fig. 2, 3 (von aussen) dargestellte, somit 
circa 0,007 m. Kleinere Zähne (Fig. 1), welche nur die 
Hälfte dieser Grösse erreichen, mögen theils ganz vorn in der 
Symphyse, wo auch bei lebenden Arten kleine Zähne sitzen, 
theils ganz hinten im Winkel des Kiefers ihren Platz gehabt 
haben. Auf ein einziges Merkmal, das jedoch nicht ausreichend 
ist, um einen Art-Unterschied zu begründen, ist aufmerksam zu 
machen. Während sich bei Fig. 1 und 2 der Schmelz an der 
Basis mit bräunlicher Farbe in langgezogener Linie hinzieht, 
setzt derselbe bei Fig. 3 am Grund der Spitze scharf ab. Es 
kommen jedoch Uebergänge vor in der Weise, dass der Schmelz
	        

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