Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 34, 1878)

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scharfe Zäckchen. Die weiter zurückstehenden Zähne des Ober- 
kiefers gehen dann allmählich in die Form der Unterkieferzähne 
über. Winklers Galeus Malzani von Sternberg in Mecklenburg 
(cf. Archiv des Vereins, 1875 S. 110, Taf. II, Fig. 6—9) ist 
deutlich unterschieden von unserer Species besonders dadurch, 
dass bei ersterer die Zäckchen des Hinterrandes nicht gegen 
die Hauptspitze sich hinaufziehen, sondern nur dem Basalrand 
zukommen. 
2. Art: Galeus tenwis n. Sp. 
Taf, 1, Fig. 68—70. 
Die Zähnchen sind kleiner und seltener als die vorige Art; 
in ihrer allgemeinen Erscheinung stimmen sie am besten mit 
dem Geschlecht Galeus. Der Ausschnitt an der Hinterseite 
schneidet tiefer ein, die Spitze ist desshalb noch dünner, als bei 
Galeus affinis. Die Zähnchen an der Basis, deren nur wenige, 
2—3 sind, (Fig. 68 von aussen, 69 von innen), reichen nicht 
so hoch hinauf, sind überhaupt wenig entwickelt. Als einen 
Repräsentanten der etwas abweichenden Form der vorderen Ober- 
kieferzähne betrachten wir Fig. 70. Die Spitze steht aufrechter 
auf der Basis; die Zähnelung am hintern Theil entspricht den 
Merkmalen dieser Art gut; am Vorderrand der Basis ist keine 
Zähnelung zu bemerken, doch ist hier ein kleines Stück der Basis 
weggebrochen. 
3. Art: Galeus cristatus n. Sp. 
Taf. I, Fig. 71. 
Der einzige an der Basis verletzte und seine Höhlung 
zeigende Zahn gibt sich durch die Zähnelung des Hinterrandes 
bei glatter Spitze als zum Geschlecht Galeus gehörig zu er- 
kennen. Aber derselbe ist viel grösser und überhaupt robuster 
gebaut als irgend ein Zahn der beiden vorhergehenden Arten, 
besonders an seiner Basis dick. Die Zähnelung am Hinterrand 
zählt 9 Zäckchen, welche unter sich nicht so frei von einander 
abstehen, wie bei Galcus affinis sondern dicht zusammengedrängt 
sind. Sie erinnern durch diese Zähnelung an das zur Familie der
	        

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