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es fehlt den Korallen die der Pflanze unumgängliche Wurzel,
die sogenannte Wurzel der Korallen dient nur zur Befestigung,
die Ernährung besorgen einzig und allein die Polypen, ebenso
die Athmung, daher auch die Blätter fehlen. Dagegen gleicht
wieder das Wachsthum des Ganzen durch Knospung oder Theilung
ganz dem der Pflanzen und daher auch die so auffallende Aehnlichkeit
in der äusseren Form. Da gibt es bei den Korallen
Formen, wie Flechten, Farne, "Tange, Pilze, Gräser, cactusförmige
Gebilde, Bäumchen, Rasen. Fernere Analogien haben
wir gefunden in der möglichen Fortpflanzung durch Ableger, in
den gallenartigen Auftreibungen, in einer Art Rinde, der Epithek,
zum Schutze gegen aussen. Endlich hat auch eine Korallenklippe
im Grossen in der Mannigfaltigkeit der Formen, in ihrer
bunten, doch durch das Wasser etwas gedämpften Farbenpracht,
in ihrem Aufbau eine unverkennbare Aehnlichkeit mit einer
Steppe, oder einem Urwald oder der Terrasse eines Gewächshauses.
Die Korallen sind also im besten Sinn des Wortes
Zoophyten, Pflanzenthiere.
Rechtsanwalt Dr. Otto Hahn in Reutlingen sprach über
das Eophyllum canadense aus dem Serpentinkalk
des Laurentian-Gneisses von Canada.
Es ist das Verdienst Sir William Logan’s in Montreal, des
verstorbenen Vorstands der geologischen Staats-Anstalt Canadas,
die Laurentian-Formation festgestellt zu haben.
Ueber dem Granite liegt in Canada ein zu 30 000‘ Mächtigkeit
geschätzter Gneiss. Er bedeckt einen grossen Theil von
Obercanada. Der Gneiss selbst besteht aus Orthoklas, Quarz und
Glimmer, an manchen Stellen aber tritt Anorthit an die Stelle
des Orthoklases.
Da wo der Anorthit den Hauptbestandtheil des Gesteins
ausmacht, ist der Laurentian-Gneiss von Kalkschichten durchzogen.
Diese enthalten wieder Lager von Dolomit, edlem Ser-V