Volltext: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 43, 1887)

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Bibliotheks-Geschäfte vom 1. Juli ab mit einer jährlichen Belohnung 
von 100 M. beizugeben. 
Neue Verbindungen durch Schriftenaustausch mit den 
Jahresheften hat der Verein eingegangen mit 
K. Universität in Lund, 
Zeitschrift: Der Naturforscher, 
K. K. naturhistorischem Hofmuseum in Wien, 
Botanischem Verein in Landshut. 
Von der Vereinsschrift haben die Mitglieder den 42. Jahr- 
gang pro 1886 rechtzeitig empfangen. Er enthält 23 Abhandlungen 
und Mitteilungen mit lehrreichen Beiträgen zur Naturgeschichte 
Württembergs und ist diesmal mit 9 Tafeln ausgestattet. 
Zum erstenmal erscheint darin der von Freiherrn Richard König- 
Warthausen zusammengestellte ornithologische Jahresbericht 
pro 1885, als erste Probe der im Vereins-Jahresheft pro 1885 vom 
Haupt- und Oberschwäbischen Zweig-Verein dringend empfohlenen 
Aufforderung zur Beobachtung der Vorkommnisse im Haushalt der 
Vögel. Es ist sehr zu wünschen, dass die Mitglieder sich dadurch 
angespornt fühlen möchten, nach dem ebendaselbst mitgeteilten „Auf- 
ruf an alle Vogelkenner Deutschlands“ zuverlässige Beobachtungen 
zu machen und einzusenden. 
Die Mitglieder sind ferner ersucht, der Redaktions-Kommission 
die Herausgabe der Jahreshefte durch Einsenden zahlreicher Aufsätze 
zu erleichtern. 
Winter-Vorträge für die Mitglieder und ihre Damen haben 
zu halten die Güte gehabt: 
Prof. Dr. v. Zech über das Wetter und den Wein, 
Dr. Lampert über die Tiefsee und ihre Erforschung, 
Prof. Dr. Nies über die mineralischen Brennstoffe und ihre 
Erschöpf barkeit, 
Prof. Dr. Fraas über Würfelbein und Würfelspiel. 
Diese für einen weiteren Kreis bestimmten Winter-Vorträge 
sollen auch künftig wie seit einer langen Reihe von Jahren fortgesetzt 
werden in der Hoffnung, dass die Mitglieder auch fernerhin dieselben 
durch Wort und Bild zu unterstützen die Freundlichkeit haben mögen. 
Sie sollen auch in ihrer bisherigen Behandlung in keinerlei Weise 
eine Beeinträchtigung erleiden durch die sogenannten wissenschaft- 
lichen Abende, welche seit November v. J. in Stuttgart zur Teil- 
nahme für alle Mitglieder eingeführt worden sind.
	        
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