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H. Eck. Geognostische Karte der Gegend von ÖOttenhöfen
ete. Bei Moritz Schauenburg in Lahr. 1886.
Mit dieser Karte und den seit 1885 erschienenen Karten von
der Umgebung der Renchbäder, der Schwarzwaldbahn und der Umgebung
von Lahr könnte die geognostische Übersichtskarte des
Schwarzwalds als vollendet angesehen werden. Die scharfe Abbruchslinie
zum Rheinlöss hin ist mit Fetzen der Trias und des Jura garniert,
auf welchen die beliebten Weissweine von Achern und Sasbach
mit Vorliebe wachsen. Im Osten der Bruchlinie erheben sich
die granitenen Höhen, über welche sich schliesslich der Buntsandstein
lagert, der mit der Hornisgrinde die höchste Erhebung 1151 m
des württembergischen Landes erreicht. Zwischen Rheinthal und
der Erhebung des Gebirges zur Hornisgrinde liegt das Granitmassiv,
in welches Ecg durch 4fache Unterscheidung Abwechselung bringt.
Er trennt körnigen Granit in Stöcken und Gängen von porphyrartigem
Granit in Stöcken, roten, meist porphyrartigen Granit in
Stöcken und Biotitgranit in Stöcken. Unter den Porphyren ist ein
Pinit-führender Quarzporphyr und einfacher Quarzporphyr getrennt
und einem dritten Quarzporphyr das Alter des mittleren Rotliegenden
zugewiesen. E:
Einladung zum internationalen geologischen
Kongress in London.
Die Generalsekretäre J. W. HuiLxe und W. TorLey des Kongresses
haben an den Vorstand des Vereins ein Schreiben gerichtet,
in welchem sie die Vereinsmitglieder im Namen des Comites zur
Teilnahme an dem Kongress herzlich einladen und versprechen bei
baldiger Anmeldung alles für den Komfort der Teilnehmer zu thun,
Der Kongress findet vom 17. bis 22. September 1888 statt. Der Beitrag,
welcher an den Kassier F. W. RupdLER zu bezahlen ist, beträgt
10 Mark. Hierfür erhält der Teilnehmer eine Karte als Mitglied
und postfrei alle auf den Kongress bezüglichen Publikationen.
Nach dem Kongress werden Exkursionen in verschiedene Lokalitäten
von grossem geologischem Interesse ausgeführt. Alle Korrespondenzen
sind an Herrn W. Torızy, 28. Jermyn Street in London, zu richten.