Zuletzt soll noch hervorgehoben werden, dass nach Mr. HAYoıx
das Charlestoner Erdbeben mit einer Hochflut zusammenfiel, der
Mond war nahe dem Perigäum und drei Tage zuvor hatte eine
Sonnenfinsternis stattgefunden, und dass nach Dr. Hess für Anfang
Januar 1889 von Faıs der 1. und 12. als kritische Tage bezeichnet
waren, während das Erdbeben am 7., also gerade in der Mitte
zwischen beiden Terminen erfolgte, auch habe nach Panmert der
Vesuv am 7. keine Änderung seiner Thätigkeit erkennen lassen.
„Vom 1. Januar an zeigte sich der Krater des Vesuvs lebhafter.
Aus dem Innern hörte man ein Geräusch, ein starkes und heftiges
Gebrüll. Auch der Seismograph zeigte sich lebhafter. Am 6. kam
neue Lava, das Auswerfen glühender Projektile durch den Krater
und das Getöse im Innern waren im Zunehmen begriffen. Am 7.
hielt die Thätigkeit des Kraters in gesteigertem Grade an; in der
Nacht erfolgte ‚ein vertikaler Stoss und die Lava begann wieder zu
Hiessen. An den folgenden Tagen war die Aktivität eine verminderte.“
Demnach ist das amerikanische Beben der PERREY-FALB’-schen
Theorie günstig, das schweizerische nicht.
Stuttgart. im März 1890.
239