nach oben mit einem verschütteten Aufgang abschliesst, befinden
sich die Stalaktitenhöhlen, auf einer Leiter von 2 m Höhe
ersteigbar, von denen ich hier nicht weiter sprechen will, da sie
nichts Nennenswertes einschlossen. Anr rechten bisherigen Ende
des Heppenlochs, 160 m vom Eingang, ist eine Höhlengebirgsklamm,
während links der Weg an einem ungeheuren Lehmberg endigt, der
wohl nie entfernt werden wird (wahrscheinlich Einschwemmung).
Die ganze abwechselungsreiche Tour dauert etwa eine Stunde.
In dem ganzen Höhlenkomplex war ausser Eulen, Fledermäusen,
Nachtschmetterlingen und Haselmäusen in den beiden ersten Hallen
nichts Lebendes zu entdecken. Von Pflanzen nur Flechten in der
arsten Halle.
Gehen wir deshalb über zu den durch den Kalkmantel uns
erhaltenen Resten einer uralten Zeit, unter denen in bunter Mischung
Hunderte von Stein- und Feuersteinsplittern zerstreut lagen, von
denen manche heute noch der endgültigen Bestimmung als Steinwerkzeuge
oder als Splitter von Feuersteinen oder Gebirgsabfällen
harren, weil die Ansichten der Fachmänner darüber noch auseinandergehen.
Ich werde daher nur von den sichern oder wahrscheinlichen
Artefakten, die sich übrigens mehren, sprechen. Leider gelang es
den angestrengtesten Bemühungen nicht, Reste des Höhlenmenschen
aufzufinden, wenn wir von den kleinen Knochenpartikeln
in der bohnerzhaltigen , sandigen Erde in der Nähe der Feuerstätte
absehen. Übrigens könnten die mancherlei plastischen Lehmarten,
vom denen die kassettierten Topfscherben herrühren, doch zu denken
geben. — Ob sich nicht in den vielen Seitengängen und Hallen,
die noch der Ausräumung von seiten der Gemeinde harren, nachträglich
etwas findet, wer kann es wissen? Wahrscheinlich aber
ist es nicht, wenn man die nomadenartige Lebensweise dieser
Steppenjäger bedenkt, die doch nur so lange an einem Punkt weilten,
als ihr Jagdgrund nicht erschöpft war. Bei den ausgedehnten
Räumlichkeiten im Heppenloch wäre es freilich eher möglich, weil
hier ein ganzer Stamm wohnen konnte und eben mehrere Perioden
anzunehmen sind. In andern Höhlen dagegen, wo nur ein grösserer
Baum war. wurde wohl kein Toter bestattet, d. h. verbrannt. .
Die Steingeräte.
Mögen solche, die anderweitig gefundenen ähnlich sind, auch
nicht so zahlreich sein, mögen sich von denselben eine Menge als
wartlose. in Zersetzung begriffene, andere als Abfallsplitter oder als