Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 52, 1896)

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Leider war das Original QuensteDT’s nicht aufzufinden. Dieser 
Verlust wird durch das Taf. V Fig. 6 abgebildete Exemplar aus 
dem Münchner Museum wettgemacht. 
Es ist nur der verkieste, bis zum Ende gekammerte Steinkern 
vorhanden, welcher folgende Dimensionen zeigt: 
Dm. Nw. Wh. Wd. 
14,7 mm = 1 7 mm=0,48 145 mm = 0,30 3,7 mm = 0,25 
Die sehr evoluten Umgänge sind flach, höher als breit, sie 
lassen einen weiten flachen Nabel offen. Die Höhenzunahme im 
Verlauf. des letzten Umganges ist etwas geringer als 2. Der Quer- 
schnitt der Windungen ist annähernd elliptisch, die‘ Aussenseite ist 
etwas abgeflacht. Die Flanken des Steinkernes sind glatt; beim 
Übergang zur Aussenseite beobachtet man auf */, der letzten Win- 
dung längliche, schräg gegen hinten gerichtete Knötchen, welche 
eine ganz kurze Strecke sich abgeschwächt auf den Flanken fort- 
setzen. Auf der Schale entsprachen denselben wahrscheinlich Ripp- 
chen, welche gegen die Aussenseite zurückgebogen über die Flanken 
oder wenigstens über den äusseren Teil der Flankenhöhe verliefen 
(vergl. die citierte Abbildung bei GEYER). Auf der abgeflachten 
Aussenseite ‚sieht man, dass die Knötchen der rechten und linken 
Seite durch äusserst schwache niedrige Erhöhungen undeutlich ver- 
bunden sind. Auf den beiden letzten Windungen treten Einschnü- 
rungen auf, welche in der Mitte der Flanken ein wenig gegen vorne 
vorgebogen sind. Über die Aussenseite setzen die Einschnürungen 
gerade hinüber; die Biegung gegen hinten, welche GEYER anglebt, 
ist bei dem vorliegenden Stücke nicht zu sehen. Der Vorderrand 
der Einschnürungen ist steiler als der Hinterrand, schwach wulstig. 
Auf dem letzten Umgange zähle ich 6 Einschnürungen; QuENsSTEDT’S 
etwa gleich grosses Stück zeigt deren 5, GEYErR’s Exemplar auch 5. 
Zwischen 2 Einschnürungen liegen 7 und 8 Knötchen (bei QuENSTEDT’S 
Figur 3, 4 u. 5; bei GEyer’s Abbildung treten die Knötchen erst vor 
der letzten Einschnürung auf). Am Anfange je eines zwischen zwei Ein- 
schnürungen liegenden Windungsabschnittes sind die Knötchen immer 
etwas schwächer als am Ende des vorhergehenden Windungsabschnittes. 
Wohnkammer nicht erhalten. 
Die nebenstehende einfache Lobenlinie zeigt in primitiver Weise 
die in der Gattungscharakteristik angegebenen Verhältnisse. 
HEctocentrites nodostrictus ist von den anderen bisher bekannten 
Arten der Gattung leicht durch die schwächere Skulptur und die 
auf den Flanken gebogenen Einschnürungen zu unterscheiden.
	        

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