Volltext: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 53, 1897)

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wähnten, im Jahre 1890 erschienenen DrupEe’schen Handbuch der 
Pflanzengeographie der von demselben Verfasser bearbeitete botanische 
Teil des BErenaus’schen physikalischen Atlas, der II., III. und IV. Teil 
des grossen Werks von EncLerR und PrastL über die natürlichen 
Pflanzenfamilien, das reichhaltige dreibändige Handbuch der Laub- 
holzkunde von DıirreL, das treffliche BeissnerR’sche Handbuch der 
Nadelholzkunde, das im Erscheinen begriffene, reich ausgestattete 
Werk von Hemer und WıLmHeLMm über die Bäume und Sträucher des 
Waldes, die Schriften von Mayr über die Waldungen Nordamerikas 
und Japans, endlich das namentlich über die Tropen belehrende 
Werk von SENDER, welches die tropische und nordamerikanische 
Waldwirtschaft zum Gegenstand hat. Hierzu kommen noch weitere 
Schriften forstbotanischen Inhalts; insbesondere erheischt die Pflicht 
der Pietät, daran zu erinnern, dass zahlreiche, in andere Schriften 
übergegangene Angaben forstlich-pflanzengeographischen Inhalts den 
in der „Forstlichen Flora“ niedergelegten Forschungen des Altmeisters 
WiLLKoMM entnommen sind. Endlich möchte ich nicht unterlassen, 
hinzuzufügen, dass ein erster, von mir gemachter Versuch, ein Bild 
der geographischen Verbreitung der Laub- und Nadelhölzer zu ent- 
werfen, aus welchem ich auch für den vorliegenden Vortrag geschöpft 
habe, in dem Jahrgang 1894 des Baur’schen „Forstwissenschaftlichen 
Centralblatts“ niedergelegt ist. 
Entsprechend der Gliederung des Gesamtstoffs in die Betrach- 
tung der geographischen Verbreitung einerseits der Laubhölzer und 
anderseits der Nadelhölzer fassen wir zunächst in das Auge: 
I. Die Laubhölzer. 
Eine Vorfrage geht dahin, ob die Darstellung nach räumlich 
abgegrenzten Gebieten zu trennen oder ob es vorzuziehen sei, an 
die Einordnung in das bötanische System anzuknüpfen. Mehrfache 
Erwägungen’ bestimmen mich, in der Hauptsache den letzteren Weg 
einzuschlagen. Gerade bei den Laubhölzern, welche sich über die 
verschiedensten botanischen Familien verteilen, ist es wohl doppelt 
unerlässlich, eine kurze Kennzeichnung der botanischen Stellung bei- 
zugeben, weil sonst die Fülle lose nebeneinandergestellter Namen 
fast etwas verwirrend wirken könnte. Nur in einer Richtung möchte 
ich eine Ausnahme machen, indem wenigstens die beiden grossen 
Hauptgebiete, die aussertropischen und die tropischen Florenreiche, 
einer gesonderten Betrachtung unterzogen werden. Doch lässt sich 
auch hier eine scharfe Grenze nicht durchaus ziehen; dies gilt
	        
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