Neues Vorkommnis von Basalttuff im Gewand Mollenhof
südöstlich von Weilheim a. d. Limburg.
Von Prof, Dr. Eberhard Fraas.,
Mit 2 Figuren.
Bei Gelegenheit archäologischer Untersuchungen machte mich
Herr Oberamts-Strasseninspektor Bayer in Kirchheim u. T. auf einen
neuen, d. h. weder in der geognostischen Karte noch bei BrRAnco
(Schwabens 125 .Vulkan-Embryonen, diese Jahresh. 1894 und 1895)
erwähnten vulkanischen Punkt aufmerksam, den ich gemeinsam mit
obengenanntem Herrn im November 1898 zu untersuchen Gelegen-Pa
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Fig. 1. Profil durch den Vulkan-Punkt im Mollenhof von Süd nach Nord, — B.Z. x = Braun-Jura
w@% (Opalinus-Thone). B.I. 8 = Braun-Jura @ (Personaten-Sandstein). B7 = fester Basalttuff
mit viel Basalt in Form kleiner Thränen (Thränentuff). B 7, = lockerer typischer
Basalttuff. 372 = Mantel von Weiss-Jurabreccie mit Basalttuff,
heit nahm. Derselbe befindet sich auf Blatt Göppingen des geognostischen
Atlasses 1: 50000 südwestlich von Weilheim a. d. Limburg.
Etwa 1 km südlich von Weilheim mündet in die Lindach von der
rechten Seite her ein Thal, das vom Erkenberg herkommt und
„Wasserschapf“ genannt wird. Geht man dieses Thal 1 km aufwärts,
so befindet man sich in der Thalschlucht zwischen der Höhe
des Pfundhardthofes und dem Egenfirst, und mit dem Eintritt in den
Wald sieht man südlich des Thales, also am Gehänge des Pfund-