Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 57, 1901)

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dem übrigen Dunkelbraun abstechende rotbraune Farbe der Seitenflügel.
 An den vorderen Gonopoden sind die Geweiharme des Syncoxides
 (Abb. 24) mit breiterem, kürzerem Endlappen ausgerüstet,
auch der Haken b ist grösser und mehr nach innen gekrümmt.
Der Höckeraufsatz der hinteren Ventralplatte des Gonopodenringes
 (Abb. 25) weicht besonders ab durch die spitzen Seitenlappen.
Vorkommen: Freund RoztraEN verdanke ich 13, 29 von
der Tosahütte.
Iulus (Leptoiulus) nivicomes n. sp.
<< von 23 mm mit 95 Beinpaaren,
Sg ” 21 ” ” 91 »
© etwas grösser.
Rücken mit feiner, schmaler aber tiefschwarzer Linie auf (bei
Alkoholstücken) gelbem Grunde. Diese gelbe Farbe reicht in einer
schmalen Querbinde gleich hinter den Nähten bis über die Wehrdrüsenhöhe
 herunter, während sie im übrigen weniger ausgebreitet ist.
Hinten sind die Hinterringe dunkelbraun, so dass der Rücken also
gelb ist mit dunkeln Querstreifen. Die Flanken sind braunschwarz.
Furchung der Hinterringe kräftig und dicht. Foramina mässig
gross, deutlich hinter der Naht gelegen.
Dorsaler Endfortsatz kräftig, breit, dreieckig und spitz, ventrale
Platte mit kleinem Spitzchen. 1. Beinpaar des / am Grunde des Unkus
innen mit kleinem aufragenden Höcker, der mit sehr feinen Wärzchen
am Ende besetzt ist. 2. Beinpaar des & ohne Polster, Hüften innen
mit deutlichem warzigen Fortsatz, der endwärts etwas vorragt,
aussen aber nicht kegelartig vorspringt, sondern abgestutzt ist.
Vorder- und Mittelblätter länglich, die ersteren völlig ohne
Innenlappen, hinten am Grunde mit sehr kleinem Höcker.
Hinterblätter (Abb. 26) mit kräftigem, besonders innen deutlich
 vorragendem Schutzblatt, das aussen auch eine stumpfe Zahnecke
 d besitzt. Velum in feine Spitzen zerschlitzt ve.
Rinnenblatt am Ende in drei längere Stacheln aufragend, deren
innere @ und b eine Gabel bilden, während der äussere c stärker
abgesetzt ist. Zwischen letzterem und den andern befindet sich noch
ein niedriger gelber Zapfen e (der dem Zwischenlappen bei alemanmwicus
 entspricht). und grundwärts von ihm ein anderer Zapfen e 1.
Der Zapfen e setzt sich in einem feinen Saum fort, der teilweise sehr
fein gezähnelt ist, um den Grund des Stachels c herumzieht. (f) und
mit einem Spitzchen endet. Kräftige Innenstachel sind vorhanden.

G
LU
            
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