Full text : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 65, 1909)

in He ET

p. 335, 1, (477, 548). -— ATEInson, Cat. of Caps. 1889, p. 143. —
Purton, Cat. 4. 6d. 1899, p. 71, 1.
Württemberg: bei Tübingen, 17. 7. 1897, 1 Exemplar gefangen
 von Dr. Hüsser.
Ich habe von dieser in Franken gefundenen seltenen Art auch
einen ganz übereinstimmenden Mann, dem aber die Fühler fehlen.
HERRICH-SCHÄFFER. (1836.)
Hab. in Gallia (Basses-Alpes!), D. Dr. Puron; Germania
(Franken), D. Herricy-SchHärrer, Hispania (Alsacar!), D. CRIcotE;
Hungaria (Nagy-Szöllös), D. Dr. v. Horvarn; Caucasus!, D. P. Löw.
Reuter. (1883.)
Hab. France, Spain, Germany, Austira, Caucasus. ATKINSON.

Heterocordylus Fızs.
Eiförmig oder länglich oval, von ziemlich festem Gefüge und
schwarzer (auch schwarzbrauner) Farbe, oberseits meist glanzlos
und mit weißlichen oder kupferroten, schuppenförmigen Härchen
(ausg. erythrophtihalmus) bedeckt (SaunnErs: mit sehr kurzen schwarzbraunen
 Haaren und weißlichem Schuppenflaum). Der große, breite,
etwas kurze Kopf ist geneigt, über die Augen zweimal so breit als
lang (Der. Sc.), von oben kurzseitig, spitz fünfeckig (Fızs.), sein
Scheitel gekielt (Nacken kantig Fızs.), sein hinterer Rand geschweift;
 der breite Kopfschild fließt mit der Stirne zusammen oder
ist doch nur undeutlich von ihr getrennt, sein Grund liegt in
gleicher Linie mit der die Augenmitten verbindenden Linie; die
parallelen Wangen sind vorne gestutzt (Fızs.); die ziemlich großen,
kugeligen, vorspringenden Augen stoßen mit ihren vorderen Winkeln
an das Pronotum; der Schnabel reicht bis zur Spitze der Mittelbrust,
 bezw. bis zum dritten Hüftenpaar. Die Fühler sind kürzer
als der Leib, ihr erstes starkes Glied ist kürzer als der Kopf; das
zweite Glied ist meist verdickt (spindelig, walzig, keulenförmig) und
3'/,mal so lang als das erste, beim & dünner als beim @; die beiden
letzten fadenförmigen Glieder sind zusammen kürzer als das zweite.
Das Pronotum ist länglich trapezförmig, am hinterm Rand zweimal
so breit als lang, die beiden Schwielen gut ausgebildet, vorderer
Einschnitt wie Querfurche fehlen, die Seiten sind kaum geschweift,
die hinteren Ecken leicht gerundet. Die Halbdecken überragen die
Hinterleibspitze und sind beim & parallelseitig, beim Q abgerundet.
Die Beine sind ziemlich kurz und stark, die Schenkel kaum ver-
            
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